Nach 2700 Jahren

Das Grab von Esther und Mordechai steht noch

Der Iran ist ein eher untypischer Ort, an dem die Gebeine zweier der beliebtesten Helden Israels ruhen. Es handelt sich um die Grabstätten von Esther und ihrem Onkel Mordechai – die beiden retteten damals Israel. Teheran versucht, die Verbindung herunterzuspielen.

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Grab von Esther und Mordechai in Hamedan, Iran.
Die Führer des streng schiitischen Iran werden nicht müde zu betonen, dass der jüdische Staat Israel von der Landkarte getilgt werden soll. Doch vor 2700 Jahren war dies der Ort, an welchem die spätere Königin Esther und ihr Onkel Mordechai das Volk Israel retteten.

Das Grab liegt in der Stadt Hamadan, von der viele glauben, dass es in der Antike die Hauptstadt des damals blühenden Persiens war. Die iranischen Juden besuchen den Ort manchmal, um an die Königin zu denken, die damals ihre Vorfahren schützte.

Iran will Verbindung herunterspielen

Laut «CBN» versucht der Iran, die jüdische Verbindung zur Grabstätte herunterzuspielen. Die iranische Regierung ging einmal sogar so weit zu behaupten, dass das Fest Purim, bei dem Esthers Triumph für das jüdische Volk gefeiert wird, ein Feiertag sei, bei dem die Juden ein Massaker an den Iranern angerichtet haben.

Zudem versammeln sich manchmal anti-israelische Protestler und fordern, dass die herausragende, historische Stätte geschlossen wird.

Grab und Staat stehen

Die schwedische Autorin Annika Hernroth-Rothstein sagt in einem Gespräch mit «Breaking Israel News» jedoch: «Die Juden sind stolz auf ihre 2700-jährige Geschichte im Iran. Das Grab ist prominent, sehr gut zugänglich und gut erhalten.»

Die Grabstätte stehe als Botschaft und Symbol, dass Israel überlebt, selbst wenn es von Feinden umringt ist, berichtet «CBN».

Zum Thema:
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Datum: 23.03.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / BCN / CBN

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