Drei Jahre nach Ebola-Krise

Ed Sheeran berührt von Mädchen, das für Gott singt

Derzeit ist Ed Sheeran Alleinbesitzer der Musik-Charts. Der bärtige Brite reiste nun kürzlich nach Liberia, um die Aufmerksamkeit auf leidende Kindern zu lenken. Besonders angetan hatte es im Peaches, deren Vater an Ebola starb. Sichtlich gerührt hört er zu, wie die Kleine singt und dann selbst erklärt, dass sie später für Gott singen will.

Zoom
Ed Sheeran ist berührt von Peaches' Schicksal und Gesang.
Der britische Musiker Ed Sheeran flog ins westafrikanische Liberia, wo er Kinder traf, welche von einer wohltätigen Organisation («Comic Relief») profitieren; der Künstler war im Rahmen eines nationalen Sammeltages vor Ort. Dabei traf er auf Peaches. Sie sagte ihm, dass es ihr einziger Wunsch sei, Sängerin zu werden und in der Kirche zu singen.

«Es ist drei Jahre her, seit Ebola 11'000 Menschenleben in Westafrika forderte», bilanziert Ed Sheeran. Und Peaches erzählt: «Mein Vater wurde sehr krank. Er musste immer wieder erbrechen und oft auf die Toilette gehen.» Er begab sich in die Hände der Ebola-Bekämpfer, doch am nächsten Tag kam die Todesnachricht.

Ziel: In Kirche singen

Seither habe das Geld für die Schule gefehlt. Peaches sagt, ihr Ziel sei, zurück in die Schule zu können und später Musikerin zu werden, um in Kirchen zu singen. Als sie ein Lied sang, das sie an ihren Vater erinnerte, begann sie zu weinen. Und auch Ed Sheeran zeigte Emotionen (siehe Video).

Von der Sammlung profitieren auch zwei christliche Hilfswerke, «Covenant House» und «Charity: Water». Beim Kampf gegen Ebola setzten sich Christen an vorderster Front ein. Dies dokumentierte jüngst Franklin Graham in einem Film namens «Facing Darkness», in welchem er zum Einsatz in aller Welt ermutigt.

Zum Thema:
Einst war er Atheist: Früherer Rockstar wird Christ und bekämpft Ebola
«Pentagram»-Gitarrist Victor Griffin: «Ich will für die Leute da sein und ein Zeuge Gottes sein»
«Lehre für die Welt»: Ebola-Film soll zum Einsatz am Ende der Welt ermutigen

Datum: 18.05.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Premier

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