Wunder der Schöpfung

Schneller Gepard holt Gold, vor Ferrari

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In nur drei Sekunden erreicht ein Gepard Tempo 100. Er beschleunigt schneller als ein Ferrari. Laut Wissenschaftlern ist er das Landwirbeltier, das am schnellsten startet.

Geparde müssen so schnell sein, sagte Bettina Wachter vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin gegenüber «Welt Online». Diese Raubkatzen seien nicht für lange Hetzjagden geschaffen: «Sie schleichen sich so nah wie möglich an ihre Beute an und spurten dann blitzschnell los.» Die Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h läuft die Wildkatze nur zu Beginn des Sprints, nach 400 Meter wird das Tempo rasch geringer, aussichtslose Jagden bricht sie ab.

«Nocken» und «Steuerruder»

Wissenschaftler des britischen «Royal Veterinary College» in Hatfield dokumentierten, dass Geparde neben dem leisen Anschleichen besonders auf die Beschleunigung setzen.

Mit Sensor-Halsbändern massen die Forscher unter anderem Tempo, Beschleunigung, Körpertemperatur und Atemfrequenz. Aufgezeichnet wurden 367 Tempoläufe der Raubkatzen in Botswana. Die Beschleunigung ist enorm: «Die Raubkatze kann mit nur einer Schrittfolge um knapp elf Kilometer pro Stunde schneller werden», halten die Wissenschaftler laut «Welt Online» fest. Auch Bremsen könne das Tier äussert rasch.

Wichtig seien ausserdem die Krallen, die wie die Nocken bei Fussball-Schuhen wirken. Ohne Krallen und ohne den langen Schwanz, der wie ein Steuerruder wirkt, könnte der Gepard wegrutschen. Dank grossen Nasennebenhöhlen und wohlgeformten Kieferhöhlen, kann die Katze bei den Tempoläufen zudem genügend Sauerstoff aufnehmen.

Zum Thema:
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Datum: 09.08.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Jesus.ch

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