Marcus Mumford

«Ich habe Jesus immer geliebt und werde ihn immer lieben»

«Ich liebe Jesus wirklich», sagt Marcus Mumford, Frontmann der britischen Band «Mumford and Sons», die schon mehrfach mit Awards ausgezeichnet wurde. Verschiedene säkulare Medien haben sein Statement für den Glauben unterdessen thematisiert.

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Marcus Mumford
Die britische Band «Mumford and Sons» gehört zu den absoluten Überfliegern. 2012 war die Gruppe mit sechs Songs gleichzeitig in den Billboard-Top-100 vertreten. Damit stellte die Formation den Rekord der «Beatles» aus dem Jahr 1964 ein. Vor wenigen Tagen sprach Frontmann Marcus Mumford auf einer Leiterschaftskonferenz in der Royal Albert Hall, organisiert durch die «Holy Tritnity Brompton Church» in London (jene Gemeinde, die den Alphalive-Kurs ins Leben gerufen hat).

Vor den tausenden Besuchern sagte er: «Ich liebe Jesus wirklich. Ich habe das immer getan und werde das immer tun.» Marcus Mumford ist der Sohn der britischen Vineyard-Leiter John und Eleanor Mumford. Sein Glaube wurde mittlerweile in verschiedenen Medienberichten thematisiert.

Friede durch Jesu Lehre

Zu den auf der Bühne besprochenen Themen gehörten «Wiederherstellung» und «Vergebung» in Konfliktgebieten. Mumfords Meinung ist, dass ein guter Ausgangspunkt die Lehre von Jesus sei. Der Musiker erwähnte, dass er wachsende Spannungen in der westlichen Politlandschaft sowie die menschlichen Desaster und Konflikte im Osten und Süden von uns erkenne.

«Und natürlich fragen wir uns selbst, was wir tun sollen.» Die Antwort liege im Wirken von Jesus: «Als ein Gesetzeslehrer zu Jesus kam und fragte, was das wichtigste Gesetz sei, antwortete er, dass man Gott und seinen Nachbarn lieben soll. Das sollten wir tun.»

«Leiterschaft heisst Zuhören»

Mit auf der Bühne war auch Robi Damelin, eine Frau, deren Sohn 2002 von einem palästinensischen Scharfschützen erschossen worden war. Sie verlangte damals, dass ihr Sohn nicht gerächt wird. Und sie riet dem Publikum, nicht Partei für eine Seite im israelisch-palästinensischen Konflikt zu ergreifen. «Sonst wird der Konflikt nur in euer Land importiert.»

Marcus Mumford, Botschafter des Hilfswerks «War Child» beschreibt, wie er Robi erstmals begegnet war: «Ich war einfach ein weiterer weisser Typ, der kam und seine Ideen hatte. Doch Robi sagte mir: 'Bitte hör einfach zu, denn wenn du zuhörst, gibst du mir als Mensch Würde.' Das berührte mich.»

Mumford zitierte einen Vorredner, der sagte, Leiterschaft bedeute als erstes zuzuhören. Dazu der Musiker: «Ich bin auf dem Weg, ein Zuhörer zu werden.»

Zum Thema:
Mumford and Sons: Sänger der Erfolgsband ist Sohn des Vineyard-Leiters
Korn-Bassist: «Jesus zu begegnen war absolut atemberaubend»
Prince-Drummerin Hannah Welton: «Ich fürchte mich nicht, über meinen Jesus zu sprechen»

Datum: 23.05.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Christian Today / Premier

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