Anders sein

Gott will durch uns diese Welt verändern

Zoom
Mit gefestigter Identität in Jesus in die Welt hinaustreten: So haben Christen Wirkung in der Welt (Bild: Eine Gruppe junger Christen vom PraiseCamp16 in Basel).
Jesus bezeichnete seine Jünger als Salz der Welt. Doch nur wenn sie rein sind, haben sie die gewünschte Wirkung. Wie gut, dass er selbst uns immer wieder reinigt.

«Ihr seid das Salz der Welt!» Diese Aussage von Jesus aus der Bibel, Matthäusevangelium, Kapitel 5, Vers 13 ist sehr bekannt. Doch dies sind nur die einführenden Worte des Verses. Darauf folgt die Warnung von Jesus, die Salzkraft nicht zu verlieren. Denn fades Salz «taugt zu nichts mehr, als dass es hinausgeworfen und von den Leuten zertreten wird». Ein schwieriger und äusserst herausfordernder Vers. Deshalb konzentrieren sich viele Bibelleser lieber auf die motivierenden ersten Worte. Doch was wollte Jesus wirklich sagen?

Kann Salz seine Wirkung verlieren?

Zoom
Wer sich über die Eigenschaften von Salz schlau macht, wird bald einmal erfahren, dass es seine Wirkung niemals verliert. Salz ist unendlich lange haltbar. Weshalb deutet Jesus also darauf hin, dass Salz schlecht wird? Die Vorstellung, dass er sich mit einer Illustration derart vertan hat, ist ziemlich abwegig. Deshalb gehen viele Christen davon aus, dass Jesus auf diese Weise sagen wollte, Christen könnten ihre Wirkung niemals verlieren. Doch diese Interpretation ist äusserst unbefriedigend.

Die wohl einzige Art, wie Salz kraftlos wird, besteht im Mischen mit anderen Stoffen. In der Vergangenheit geschah dies auch immer – nicht zuletzt in der Antike. Das Salz, welches aus dem Toten Meer gewonnen wurde, hatte Anteile von anderen Materialien in sich. Reines Salz verliert seine Wirkung nie. Doch fremde Bestandteile vermögen es durchaus fade zu machen.

Die Wirkung des Christen in dieser Welt

Christen sind das Salz der Welt. Deshalb haben sie auch eine Wirkung auf die Gesellschaft. Das ist nicht nur Theorie. Jesus ging wie selbstverständlich davon aus, dass seine Nachfolger die Welt verändern. Durch ihre Anwesenheit, ihre Gebete und ihr Handeln haben die Gläubigen eine positive Wirkung auf ihr Umfeld. Oder anders ausgedrückt: Durch Christen wird die Welt besser. Beeinflussen sie die Welt nicht mehr zum Guten, gleichen sie Salz, welches fade geworden ist. Sie sind nutzlos geworden.

Die Kraft der Christen

Reine Christen sind von Gottes Geist erfüllt und von seinem Wort geprägt. Gottes Herzschlag pulsiert durch sie hindurch in diese Welt und hinterlässt positive Spuren. Das entspricht ihrer Identität, ihrem wahren Wesen. Doch je mehr fremde Einflüsse ihr Leben diktieren, desto kraftloser werden sie. Eine Mentalität von Egoismus, Gewinnsucht, Sexismus und banaler Talkshows verunreinigt Herzen und Gedanken. Christen verlieren ihre Wirkung und ihr Leben wird für Gottes Reich belanglos.

So warnend Jesu Worte auch sind, beinhalten sie aber auch eine grosse Ermutigung: Reinheit bewirkt Veränderung. Und dies nicht nur im persönlichen Leben, sondern auch in der Welt. Nicht aussergewöhnliche Begabung oder grosse Leistungsfähigkeit sind für ein einflussreiches Leben verantwortlich, sondern Reinheit.

Lass dich reinigen und füllen!

Als Christ erfahren wir immer wieder Verunreinigung. In einer verschmutzten Welt zu leben, zieht dies mit sich. Aber Gott ist immer bereit uns zu reinigen und mit seiner Kraft zu füllen. Er sehnt sich sogar danach, dies zu tun. Schliesslich hat er kein anderes Salz für diese Welt.

Zum Thema:
Gottes Logik: Die «Seligpreisungen» auf den Punkt gebracht
Glaube praktisch: Warum Beten oft so langweilig scheint
Motivation: Was treibt uns an?

Datum: 31.12.2016
Autor: Markus Richner-Mai
Quelle: Livenet

Kommentare

Der allein wahre Gott sandte seinen Sohn zu den irrgeleiteten Schafen Israel um sie vor weiterer Verunreinigung zu bewahren, die durch mosaische Gesetze geschah. So lieb hatte Gott die Menschen, dass er seinen Sohn sandte, damit alle die ihm glauben und ihr Leben nach seiner göttlichweisen Lehre ändern nicht verloren bleiben sondern das wahre, ewige Leben haben. Joh.3.16 (ohne Fallfehler wie in der Bibel) Die Reinigung von Verunreinigung durch boshaftes Denken und Handeln ist Sache jedes glaubwürdigen Christen.Und ein jeglicher, der solche Hoffnung hat zu ihm, der reinigt sich, gleichwie er auch rein ist. 1. Johannes 3.3 Wer sich immer wieder verunreinigt ist Salz das fade geword

Kommentar schreiben

Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu, um diesen Artikel zu kommentieren.
Anmelden
Mit Facebook anmelden

Adventskalender

Anzeige

Diese Artikel könnten Sie interessieren

«Africa Mercy»
Freiwillige Fachleute erreichten auf der «Africa Mercy» einen Meilenstein in der Geschichte des grössten privaten Spitalschiffs der Welt: Die 30...
Explo mit Lichterfeier
An der Lichterfeier im Rahmen der Explo 17 werden am 31. Dezember am Reussbecken Bischof Felix Gmür, Pfarrer Gottfried Locher und VFG-Präsident Peter...
Führe uns nicht in Versuchung
Papst Franziskus hat die Übersetzung der Vaterunser-Bitte «führe uns nicht in Versuchung» in einem Interview mit dem italienischen Sender TV2000...
Mahnwache 2017
Am Donnerstag, 14. Dezember wird Christian Solidarity International wieder in zwölf Schweizer Städten eine Mahnwache durchführen. «Gemeinsam stehen...

Werbung

RATGEBER

Trauer an Weihnachten Wie wir Menschen unterstützen, denen nicht nach Feiern zumute ist
Weihnachten ist nicht für alle eine fröhliche Zeit. Viele Menschen sind besonders in diesen Tagen...

Adressen

CGS ECS ICS

Werbung

Livenet Service