Anbetung

Gott danken mit Herzen, Mund und Händen

Ein bekanntes Kirchenlied heisst: «Nun danket allen Gott mit Herzen, Mund und Händen.» Mit diesem einen Satz beschreibt der Autor Martin Rinckhart eigentlich genau das, was «Gott anbeten» ausmacht:

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Vor der Grösse Gottes werden wir als Menschen klein.

Gott danken

«Sagt Gott Dank, allezeit für alles» (Bibel, Epheserbrief, Kapitel 5, Vers 20). Gott ist kein fremder Herrscher, der mit uns nichts zu tun haben möchte. Er ist heilig, allmächtig, unvorstellbar gross. Und doch hat er sich uns zugeneigt. Er ist der Schöpfer. Er hält alles Leben in der Hand. Jesus selbst hat sein Leben gegeben, damit wir leben. Und da soll man nicht danken? Lob und Anbetung beginnt mit der Erkenntnis wer Gott ist und was er für mich getan hat. Erkennen, staunen, danken, bewundern – und dem Ausdruck geben, das ist Lobpreis!

Aus ganzem Herzen

Was nützt es, wenn man im Gottesdienst steht und vor sich hinsingt, aber das Herz ist nicht involviert? Noch ist es nicht so weit, dass wir Gott auch von Angesicht zu Angesicht sehen. Hier auf Erden begegnen wir ihm von Herz zu Herz. Wenn wir unser Herz für ihn nicht öffnen, können wir den Rest auch bleiben lassen.

Aus ganzer Kehle

«Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund» (Bibel, Matthäusevangelium, Kapitel 12, Vers 34). Wenn Gott unser Herz berührt, uns heil macht und verändert, müssen wir nicht still sein. Wir dürfen laut singen, begeistert und froh. Wir dürfen seine Wunder erzählen und von seinen Taten singen. Unser Mund darf und soll ausdrücken, wie gross und wunderbar unser Gott ist!

Mit Tatkraft

Gott mit erhobenen Händen anbeten, ist eine Ermutigung aus der Bibel. Nicht nur unser Mund darf Gott loben, unser ganzer Körper darf seinen Schöpfer preisen. Zur Erinnerung: Glaube und Taten gehören zusammen. Es ehrt Gott, wenn wir ihm ähnlicher werden und auch im Alltag seine Liebe weitergeben, Nöte sehen, da sind für andere. Lobpreis hat nicht nur mit Musik zu tun. Jedes Mal, wenn wir in unserem Alltag Liebe leben, loben wir Gott dadurch.

«Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Händen!» Es ist ein Dank an den Gott, der uns unendlich liebt.

Zum Thema:
Sich beugen vor dem Schöpfer
Nur bis zur Zimmerdecke? – Gedanken über das Gebet


Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Jesus.ch

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