Gebet
Jetzt Gott preisen!
Gebete kommen einem im Alltag eher über die Lippen, als Lobpreis. Klar, es gibt ja auch so viele Dinge, die uns beschäftigen, uns Sorgen machen und es läuft so viel schief in dieser Welt. König David war anders. Er hatte das Geheimnis für eine echte Beziehung mit Gott entschlüsselt.König David war ein Anbeter. In Psalm 63, Verse 3 - 9 schreibt er zum Beispiel:
«Ich suche dich in deinem Heiligtum um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Deine Liebe bedeutet mir mehr als mein Leben! Darum will ich dich loben; mein Leben lang werde ich dir danken und meine Hände im Gebet emporheben. Ich juble dir zu und preise dich, ich bin glücklich und zufrieden wie bei einem Festmahl. Wenn ich nachts im Bett liege, denke ich über dich nach, meine Gedanken sind dann nur bei dir. Denn du hast mir immer geholfen, ich preise dich, unter deinem Schutz bin ich sicher geborgen. Ich klammere mich an dich, und du hältst mich mit deiner starken Hand.»
Der Unterschied
Ja, wir sind es gewohnt, Gott haarklein alles vorzutragen, was uns belastet. Aber sind wir es auch gewohnt, Gott für all das zu preisen, was er täglich an uns tut? Wiegen seine Grösse, Herrlichkeit und sein Erbarmen eigentlich nicht viel mehr als unser Alltag? Warum kommen wir dann so wenig auf die Idee, Gott zu preisen?
Der Unterschied zwischen König David und uns ist: Wir drehen uns um uns selbst und weihen Gott da ein bisschen ein. David richtete seinen Blick komplett auf Gott. Alles andere trat in den Hintergrund.
Der beste Zeitpunkt Gott zu preisen
Wenn man die Bibel liest findet man keinen bestimmten Zeitpunkt, der sich besonders eignet, um Gott zu preisen. Vielmehr heisst es dort: «Ich will den Herren allezeit preisen; sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein.» (Psalm 34, Vers 2). Oder: «»Wir wollen nicht aufhören, Gott im Namen Jesus zu loben und ihm zu danken.» (Hebräer, Kapitel 13, Vers 15).
Die Bibel ist voll davon, dass wir Gott immer, allezeit, ununterbrochen preisen sollen. Wenn es uns gut geht, aber auch, wenn wir durch schwere Zeiten der Trauer und Sorgen gehen. Nicht nur am Sonntagmorgen im Gottesdienst. Sondern: Jetzt!
Lass es dir zur Gewohnheit werden, Gott zu preisen.
Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Jesus.ch
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