Himachal Pradesh

Gottes Macht und Güte – sichtbar unter Sechstausendern und Hindu-Tempeln

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Die Macht Gottes erfahren: Randeep Matthew
Im gebirgigen Gliedstaat Himachal Pradesh am Fuss des Himalaya, zwischen Kaschmir, Punjab und Nepal gelegen und für seine Hindu-Pilgerorte bekannt, gab es vor zehn Jahren bloss eine Handvoll Gemeinden auf 6 Millionen Einwohner.

Eine Krankenschwester hatte sich in eine Stadt ohne Kirche versetzen lassen; sie betete jahrelang für eine christliche Erweckung. Am 23. Dezember 1994 wurde ihr 22-jähriger Sohn Randeep Matthew, der sie besuchte, von Gottes Stimme bewegt, mit Gebet im Namen von Jesus Dämonen aus einer Frau auszutreiben, welche sich trotz Beschwörungen eines Hindu-Priesters am Boden wälzte. Er wagte es, an sie heranzutreten. Als sie auf der Stelle befreit wurde, verbreitete sich die Nachricht wie ein Lauffeuer in der Stadt. Am nächsten Tag belagerten Dutzende Kranke und Gequälte das Haus der Matthews. Viele wurden geheilt.

Staunen, Glaube, Ernüchterung – und ein treues Häufchen

Randeep und seine Mutter konnten den Menschen von Jesus Christus erzählen. Ein halbes Jahr später führte er mangels Pastor selbst die erste Taufe durch. Unter dem massiven Druck des Hindu-Milieus liessen viele wieder vom Glauben an Jesus ab. Mit fünf Familien, die ihm treu blieben, startete Randeep 1996 eine GGB; durch sie sind bis Ende 2004 gemäss einer Studie des Schweizer Gemeindegründers Adrian Staub 2070 Hausgemeinden mit über 18'000 getauften Gliedern entstanden.

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Glücklich, dass sie zur Schule gehen dürfen: Kinder in Nordindien.
Wie geschieht dies? In der Regel sucht ein siebenköpfiges Team in Dörfern, die keine christliche Gemeinde haben, einen „Mann des Friedens“, eine in Familie und Dorf angesehene Person, die sich mit dem Evangelium beschäftigen will (dieser Ansatz geht auf Jesus zurück, Lukas 10,5-7). Wenn die Christen drei solche Männer gefunden haben, wirken sie als ihre Gäste (je zwei in einem Haus) über eine Zeitspanne von 1-3 Jahren auf die Gründung einer neuen christlichen Gemeinde hin – vor allem indem sie diese Männer in einem geistlichen Reifungsprozess fördern.

Ein Netz, das Schwache trägt

Wenn sie sie als Vorsteher der neuen Gemeinde im Dorf eingesetzt haben, ziehen sie weiter in ein anderes Dorf. Die Gemeinde im Dorf strahlt aus auf die Umgebung, wie Randeep betont: „Es ist schwierig für ein Gemeindegründungsteam, eine Hausgemeinde hervorzubringen, für eine Hausgemeinde jedoch ist es völlig natürlich, sich zu reproduzieren! Jeder Christ kann mit anderen zusammen eine neue Hausgemeinde gründen.“ Die Gemeinden zählen meist 30-40 Kinder und Erwachsene; sie feiern alle vier bis sechs Wochen mit benachbarten Gruppen einen Gottesdienst.

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Datum: 20.04.2006

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