Ehemalige Reiki-Meisterin warnt

Auch hinter «weisser Magie» stecken finstere Mächte

Als Reiki-Meisterin versucht Angelika Amend anderen zu helfen. Doch je tiefer sie in das Metier eintaucht, umso schlechter geht es ihr selbst. Dann macht sie eine schockierende Erfahrung mit den Mächten hinter der Esoterik und beschliesst auszusteigen. Heute sagt sie: Jesus war meine Rettung. Hier erzählt sie ihre Geschichte.

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Angelika Amend
Ich war immer auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Ich beschäftigte mich mit esoterischen Praktiken, wurde Reiki-Meisterin und liess mich dann zur Reiki-Lehrerin ausbilden. Anfangs schien alles prima zu laufen, aber obwohl ich sehr erfolgreich war und grossen Zulauf hatte, war ich nie zufrieden. Ich trug eine grosse Unruhe in mir.

Je mehr ich mich auf Reiki einliess, umso schlechter ging es mir. Obwohl ich unglaublich viel verdiente, hatten wir immer finanzielle Schwierigkeiten. Dann bekam ich mit einem Mal Depressionen. Zusätzlich kamen starke Schmerzen, sobald ich mich zur Ruhe legte. Ausserdem litt ich unter «Wrestless Legs». Auch in unserer Ehe ging es bergab. Wir hatten uns nichts mehr zu sagen, die Liebe war einfach weg. Und schliesslich wurden mir sogar meine Patienten zur Last. Doch statt mit Esoterik aufzuhören, glaubte ich, das alles wären Prüfungen, um mein Karma zu reinigen.

Ein seltsamer Traum

Irgendwann sagte mir ein Bekannter, dass Reiki okkult ist. Ich war geschockt. Für mich war das weisse Magie. Als Lichtmeisterin glaubte ich, mit den guten Mächten zu tun zu haben. Wenig später hatte ich einen seltsamen Traum: Ich stand auf einem Balkon, der über einem tiefen Abgrund hing. Die Brüstung war gebrochen und ich lehnte mich rückwärts daran, um mich in den Abgrund zu stürzen. Im letzten Moment hielt mich jemand ganz fest und rettete mich. Was sollte das bedeuten?

Was steckt wirklich hinter Esoterik?

Inzwischen ging es mir körperlich und seelisch so schlecht, dass ich nicht mehr weiter wusste. Ich buchte ein Seminar für Tiefenmeditation und hoffte, mich dadurch entspannen zu können. Doch es kam anders. Während einer Atemübung hatte ich eine fürchterliche Vision. Ich lag unter brennenden Trümmern gefangen. Alles war so real, die Angst, selbst der Schmerz, dass ich laut schrie, bis mich die Seminarleiterin wach rüttelte. Sie meinte, dass das ein Erlebnis aus einem früheren Leben wäre. Und sagte dann: «Du musst dir das so vorstellen, wie wenn du Drogen nimmst...» In dem Moment fiel bei mir der Groschen. Hinter dieser scheinbar friedlichen Meditation steckten dieselben zerstörerischen Mächte, als wenn ich Drogen nehmen würde. Völlig geschockt erkannte ich, dass schwarze und weisse Magie den gleichen Ursprung hat und vom Bösen kommt. Von Satan.

Nach diesem Erlebnis nahm ich Kontakt zu einem Pastor auf. Ich hatte nichts mehr zu verlieren. Als wir uns trafen, sagte er zu mir: «Angelika, wenn du mit Reiki weitermachst, gehst du direkt in die Hölle. Aber ich kann dir den Weg in den Himmel zeigen.» Seine Worte waren hart, aber ich wusste, dass er Recht hatte. Es war wie in meinem Traum: Wenn ich mich weiter auf Esoterik einliess, würde mich das in den Abgrund stürzen. Auch wenn ich Jesus eigentlich nicht kannte, traf ich an diesem Tag eine Entscheidung für ihn.

Schritte in die Freiheit

Ehrlich gesagt war diese Entscheidung nicht begleitet von Euphorie oder ähnlichem. Ich fühlte mich danach einfach nur leer. Alles, was ich bislang geglaubt hatte, war nicht mehr glaubhaft. Das Leben, das ich mir aufgebaut hatte, gab es nicht mehr. Und doch führte mich etwas vorwärts. Heute weiss ich, dass es die Kraft Gottes war.

Wieder daheim verbrannte ich alle esoterischen Bücher. Ich wollte nichts mehr damit zu tun haben. Ich fing an, in der Bibel zu lesen und suchte mir eine christliche Gemeinde. In den Gottesdiensten weinte ich fast die ganze Zeit, weil es mich so sehr berührte. Gott füllte die innere Leere nach und nach mit tiefem Frieden und der Gewissheit, endlich angekommen zu sein. Schliesslich liess ich mich taufen.

Seitdem sind einige Jahre vergangen und ich bin so dankbar, dass ich Jesus kennenlernen durfte. Er hat meine Sehnsucht gestillt und mein Herz berührt. Gott hat gewaltig in mein Leben eingegriffen und mich befreit. Auch meine Familie hat zum Glauben an Jesus gefunden. Als mein Mann und ich das erste Mal gemeinsam gebetet haben, tat Gott ein Wunder: er hat unsere Ehe wieder hergestellt. Mit einem Mal war die Liebe füreinander wieder da. So viele Jahre habe ich mit Esoterik vergeudet und es hat mir nur geschadet. Bei Jesus habe ich das gefunden, wonach ich immer gesucht habe. Er hat mich heil gemacht.

Angelika Amend hat ein Buch über ihr Leben geschrieben: «Der Kampf um meine Seele: Eine Reiki-Lehrerin findet die ersehnte Erleuchtung», erhältlich bei Fontis.

Zum Thema:
Sandro Singenberger: Aus der Finsternis ins Licht
Statt Engel kamen Dämonen: Im Griff böser Mächte
Ezgi Senpinar: Frei von Ängsten

Datum: 28.02.2017
Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Jesus.ch, wunderheute.tv

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