Lobpreis im Alltag

Um wie viel Uhr hat Gott den Termin?

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Wir wissen es genau: Wir sind dazu geschaffen, Gemeinschaft mit Gott zu haben, ihn anzubeten und uns an ihm zu freuen. Aber in unserem Alltag gibt es schon so viele Dinge, die wir tun müssen: Arbeiten, Ordnung halten, da sein für Familie und Freunde. Und dann noch Stille Zeit und dann auch noch Zeit finden, Gott anzubeten! Als einfacher Hirte, hatte es David aus der Bibel da schon wesentlich leichter.

David, der als Psalmschreiber und Anbeter in die Geschichte einging, der hatte ja Zeit. Den ganzen Tag sass er neben seinen Schafen am Feld. Und dann hatte er noch eine lyrische Ader, da ist es ja selbstverständlich, dass er Lieder schrieb und Gott lobte, oder?

Was Lobpreis für David war

Tatsächlich war Anbetung und Lobpreis für David etwas Selbstverständliches. Bei fast allem, was er tat, war Gott in seinen Gedanken und das Lob auf seiner Zunge. Auch Jahre später, als David König von Israel war, schrieb er Songs und lobte darin Gott. Mitten im Krieg pries er Gott. In seinem Kummer kam er in Anbetung vor Gott. Mit seiner Schuld kam er vor Gott. Davids Alltag und Anbetung sind in einem Atemzug zu nennen.

Braucht Gott Termine?

Unser Leben ist so durchorganisiert, dass uns noch ein zusätzlicher Termin für Zeit mit Gott fast unter Druck setzt. Ganz sicher ist es sehr gut, sich immer wieder abzusondern und Zeiten zu haben, in denen man allein mit Gott ist. Aber vielleicht sollten wir uns frei machen von Termindruck und Gott einfach mehr in unseren Alltag integrieren.

Ihn preisen, wenn wir am Steuer sitzen und in die Arbeit fahren. Ihn loben, wenn wir ein neues Projekt angehen. Ihm ein Lied singen, während wir die Wohnung staubsaugen. Es muss ja nicht immer lauthals und mit Harfe sein. Anbetung startet in unserem Herzen. Tief, ehrlich, alltagstauglich.

Buchtipp:
Was Lobpreis bewirkt


Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Livenet

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