Indy 500-Rennen

«Kingdom Racing» ist auch da, wenn die Motoren verstummen

Zu den legendärsten Rennen der Welt gehört «Indy 500», die 500 Meilen von Indianapolis. Mit dabei ist 2016 erneut «Kingdom Racing». Die christlichen Motorsportler stellen einerseits einen Indy-500-Fahrer, andererseits hat die Ministry-Abteilung stets ein offenes Ohr für Starter, Staff und Zuschauer. «KR» ist da, wenn die Motoren heulen, aber auch dann, wenn sie verstummen.

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Kingdom Racing am «Indy 500»
Mit mehr als 400'000 Besuchern ist «Indy 500» das grösste Eintages-Sport-Ereignis. Nicht weniger als 500 Meilen, also rund 805 Kilometer, werden am 29. Mai auf das Oval gelegt. In diesem Jahr folgt die 100. Ausgabe des legendären Rennens, und mittendrin ist auch «Kingdom Racing» in Partnerschaft mit dem Rennstall «Dreyer & Reinbold». Der Wagen wird pilotiert vom jungen Sage Karam.

Es ist der neunte Auftritt von «Kingdom Racing» beim legendären Rennen. «Die Zusammenarbeit mit diesem Rennstall und Fahrer Sage Karem ist eine grossartige Kombination für Kingdom Racing», sagt George Del Canto, Gründer des christlichen Rennsport-Werks, das erstmals im Jahr 2008 bei «Indy 500» dabei war. «Uns gibt es zu einem grösseren Zweck, doch wir sind auch da, um das Rennen zu gewinnen.»

«Miles of Smiles»

«Kingdom Racing» plant mehrere Auftritte neben der Rennstrecke an Anlässen und Festivals. Ziel ist es, die Menschen am Streckenrand über den christlichen Glauben zu informieren. Dazu gehört beispielsweise das Programm «Miles of Smiles» («Meilen des Lächelns»). Dabei sind die Mitwirkenden da für Personen, die Krankheiten durchlitten, auf Ablehnung gestossen sind, den Verlust eines geliebten Menschen hinnehmen mussten und vieles mehr. Diese Besuche werden jeweils mit christlichen Gemeinden vor Ort koordiniert. Ziel sei es, mindestens eine Million Menschen anzusprechen. In der bisherigen Geschichte der Organisation sei man mit rund 200'000 Personen in Kontakt gekommen.

Ex-Rennfahrer im Leitungsteam

Zu den Leitern von «Kingdom Racing» gehört Davey Hamilton. Der bekennende Christ erlebte am 9. Juni 2001 einen harten Crash, der seine Karriere fast beendete. Er musste 23 Operationen und zwei Jahre Regeneration über sich ergehen lassen. Im Mai 2007 kehrte er zurück und fuhr Indy 500. Bald danach begann die Partnerschaft mit der 2008 gegründeten «Kingdom Racing». Hamilton war der erste Pilot, der für ein christliches Team am Start war.

Zum Thema:
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Datum: 09.05.2016
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet.ch/Christan Newswire

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