Denken und Handeln wie Jesus

700 Jugendliche an der Jugendkonferenz der Gemeinde für Christus

Was würde mit unserem Umfeld geschehen, wenn wir denken und handeln würden wie Jesus? Mit dieser Frage beschäftigten sich rund 700 Jugendliche an der Jugendkonferenz der Gemeinde für Christus in Tramelan im Berner Jura.

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Juko 2017
Mit viel Humor und Enthusiasmus sprachen verschiedene Referenten darüber, wie Jesus ist, und weckten eine Leidenschaft «like Christ» (wie Christus) zu werden. Jesus lebte eine Kultur der Ehre, der Grosszügigkeit, der Gnade, der Nähe und der Vielfalt.

Der Hauptreferent Christian Sollberger demonstrierte anhand einer falsch herum aufgestellten Bockleiter, wie Jesus unsere Kultur auf den Kopf stellt. Statt die Karriereleiter hinauf zu steigen, stieg er vom Himmel zu uns hinab, diente uns und gab sogar sein eigenes Leben hin.

Duschbrause auf Bühne

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Juko 17
Am Samstag erzählte Christian Sollberger von der Grosszügigkeit Gottes. Sie sei eine nie versiegende Quelle von der wir uns füllen lassen können um anderen weiter zu geben. So fand sogar eine Duschbrause ihren Weg auf die Bühne.

Der Samstagabend stand ganz unter dem Thema der Gnade. Noch einmal malte der Bernjurassier das Herz Gottes vor die Augen der Jugendlichen. «Die Gnade sieht schon den Schmetterling und nicht mehr die Raupe.»

Kulturelle Vielfalt in Musik

Nach einem stärkenden Frühstück am Sonntagmorgen lebten verschiedene Musiker das nächste Thema praktisch aus. Die Kultur der Vielfalt. Mit einem Jura-Männerchor, afrikanischem Worshipteam, einem DJ, und Mundartsänger war die Palette richtig bunt. Joachim Richard forderte die Zuhörer anschliessend auf, ihre Einzigartigkeit zu bewahren und zu feiern. Benjamin Willen rundete den spannenden Morgen ab. «Wir sind dazu gemacht, Gott nahe zu sein. Die Nähe zu ihm verändert unser Denken und Handeln.»

Der Abschluss des Morgenprogramms bildete die Stabübergabe des langjährigen Leiters Jürg Hostettler an die beiden Nachfolger Benjamin Willen und Joachim Richard.

Freizeitprogramm und Outreach

Das sonnige Wetter lud ein, sich zwischen den Inputs auf dem grosszügigen Gelände draussen aufzuhalten. Auch da fehlte es nicht an Vielfalt: Ob Bubble Soccer, Volleyball, ein «Hoselupf» für die sportlichen, oder eine Kaffeerunde in der Café Bar für die, die es lieber etwas gemütlicher hatten. Es war für jeden etwas dabei. Culturecards zu verschiedenen Themen halfen lustige und tiefe Gespräche anzuregen. Darauf waren Fragen aufgeschrieben, die die Gespräche in eine andere Richtung lenken sollten als, nur übers Wetter zu reden. Auch die kleine Bühne wurde rege benutzt und viele Talente gezeigt.

Am Samstagnachmittag zog eine Gruppe von 110 Leuten los, um der Einwohnergemeinde von Tramelan zu dienen. Einige verschönerten den Alltag der Leute im Altersheim und andere packten im Wald kräftig an. Parallel dazu erzählten verschiedene Visionäre von ihren Projekten in der Gemeinde für Christus und neun Menschen aus ganz verschiedenen Altersstufen erzählten spannende Geschichten aus ihrem Leben.

Auch der kurze Regen am Ende des Camps konnte die Stimmung nicht kippen. Die Atmosphäre war geprägt von Freundschaft und Einheit, so dass man die Jesus Kultur spüren konnte. Immer mehr Zelte wurden abgebrochen, Matten zusammengerollt und der Parkplatz leerte sich nach und nach. Die Jukofamilie verteilt sich wieder in der ganzen Schweiz, um dort die Kultur in der Kraft Gottes zu prägen.

Zum Thema:
GfC-Jugendkonferenz: Von der «IdentiTAT» zur «IdentiDAD»
Jugendmissionskonferenz JuMiKo: 3'000 offene Stellen und viele offene Gespräche
Mission-Net Kongress: «Wir sollten Mission nicht den Spezialisten überlassen»

Datum: 29.08.2017
Autor: Anja Bätscher
Quelle: JUKO 201

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