«Niklaus von Flüe – Unterwegs»

Mobiler Pavillon beeindruckt Besucher in der ganzen Schweiz

Viele Projekte anlässlich des Gedenkens «600 Jahre Niklaus von Flüe» wurden bereits erfolgreich durchgeführt oder stehen – wie das Gedenkspiel «Vo innä uisä» – kurz vor der Umsetzung. Eines der umfangreichsten Vorhaben ist aber seit fast zwei Monaten noch immer voll im Gange: «Niklaus von Flüe – Unterwegs». Das mobile Erlebnis macht diesen Sommer Halt in allen Kantonen der Schweiz und erstaunt Besucherinnen und Besucher durch seine Einzigartigkeit.

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Der mobile Pavillon «Niklaus von Flüe – Unterwegs» vor der Ranft
«Niklaus von Flüe ist für alle da», lautete die klare Botschaft von Franz Enderli, dem Präsidenten des Trägervereins «600 Jahre Niklaus von Flüe», zu Beginn des Gedenkjahres. Der mobile Pavillon «Niklaus von Flüe – Unterwegs», der bereits seit sieben Wochen durch die Schweiz tourt und schon in 16 Kantonen Halt gemacht hat, wird dieser Aussage mehr als gerecht. «Mit diesem einzigartigen Projekt tragen wir Niklaus von Flüe nach aussen. Machen seine Werte und sein weitgreifendes Wirken Menschen in der ganzen Schweiz zugänglich», meint der Regierungsrat zur Halbzeit der Schweizer Tournée. Der ungewöhnliche Pavillon überrascht durch seine tiefgründige Schlichtheit und ruft auf zur Selbstreflexion und zur Besinnung auf das Wesentliche. Den Besuchern wird keine herkömmliche Ausstellung geboten, sondern Zeit und Entschleunigung.

Positive Reaktionen und eindrückliche Begegnungen

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Der mobile Pavillon «Niklaus von Flüe – Unterwegs»
Die ungewöhnliche Tour findet schweizweit grossen Anklang und der Pavillon ist an jedem Standort durchgehend ausgelastet. «Wir freuen uns sehr über das grosse Interesse an unserem mobilen Erlebnis und über die positive und flächendeckende Medienberichterstattung», meint Franz Enderli und fügt an: «Sowohl Besucherinnen und Besucher als auch nationale und regionale Medien zeigen sich gleichermassen beeindruckt von der Idee.»

Wer sich auf das Experiment einlässt, ist nach der Reise in die eigene Gedankenwelt beeindruckt, teilweise gerührt und oft entspannt. Häufig öffnen sich Besucher, erzählen von ihren Reflexionen. Ein Jugendlicher meinte überrascht: «Niklaus von Flüe hat einfach zugehört. Und ich habe erzählt.» Ein vorgängig gestresst wirkender Wanderer gesteht nach dem Besuch entspannt: «Es war eindrücklich. Die Augen von Bruder Klaus haben mir gesagt: Die Hoffnung stirbt zuletzt.» Wieder eine andere Besucherin ist im Innern ihrem Vater ein Stück nähergekommen, während eine andere – zuvor skeptische Dame – bei der Begegnung mit Niklaus von Flüe ein tiefes Glücksgefühl empfunden hat.

Zurück nach Hause – weiterer Tourplan

Die Kantone OW, NW, AI, LU, AR, ZG, UR, SZ, GR, SG, TG, ZG, AG, BS, BL und JU wurden bereits besucht. Am 16./17. August gastiert der Pavillon im Kanton Bern und fährt über Solothurn und Fribourg weiter durch die Westschweiz, das Wallis und das Tessin mit Abstechern in die letzten Deutschschweizer Kantone. Rechtzeitig zum Start der offiziellen Gedenktage kehrt der Pavillon zurück nach Sachseln, wo am Samstag, 23. September, ein vielseitiges dreitägiges Programm für Familien und Gäste aus der ganzen Schweiz beginnt.

Zum Thema:
600 Jahre Bruder Klaus: Beter und Gründergestalt für die heutige Schweiz
Film «Schweizer Lichtgestalten»: Glaube, der Sprengkraft entwickelt
11x praktischer Glaube: Bruder Lorenz: Gott lässt sich überall erfahren

Datum: 16.08.2017
Quelle: Mehr Ranft

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