Mark Wahlberg

«Oh doch, ich muss jeden Tag beten»

«Wie aus einem bösen Buben der bestverdienende Hollywood-Star wurde»: So titelt «Blick» ein Interview mit Mark Wahlberg. Die Zeitung berichtet, wie der «Transformers»-Star einst Straftäter war, der wegen versuchten Mordes zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden war. Doch diesem Leben hat er aufgrund seines Glaubens längst den Rücken gekehrt.

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Mark Wahlberg
Im jüngsten Film «Patriots Day» spielt Mark Wahlberg den Polizisten Tommy Saunders, der die Boston-Attentäter zur Strecke bringt. Einst stand er auf der anderen Seite des Gesetzes, doch längst hat er die Vergangenheit abgelegt.

Er sei dankbar, jetzt auf der richtigen Seite zu stehen, sagt der überzeugte Christ im «Blick»-Interview. Manche würden nie die Chance haben, umzukehren. Noch heute entschuldige er sich für die Probleme, die er Anderen gemacht habe.

«Ich hoffe, dass es abfärbt»

Manchmal werde er gefragt, warum er so hart arbeite und seine Kinder würden sagen, dass er doch nicht jeden Sonntag in die Kirche gehen und täglich beten müsse. Seine Antwort: «Oh doch, ich muss jeden Tag beten. Absolut jeden Tag. Ich brauche das.» Er hoffe, dass das auf seinen Nachwuchs abfärbe. Beim Dreh zu «Transformers 5» hatte er auf dem Set pausiert, um einen Gottesdienst besuchen zu können.

Daneben berichtet Mark Wahlberg auch darüber, dass die Fast-Food-Kette, die er mit seinen Brüdern Paul und Donnie betreibt, wächst. 150 Filialen sollen in den nächsten Jahren in Europa eröffnet werden und 100 in Asien.

«Sie sollen ohne Angst zu mir kommen»

Zudem sagte er, dass seine Frau es schätze, wenn er im Unterhemd zuhause Dinge repariere. Seinen vier Kindern wolle er vermitteln, dass er immer für sie da ist und sie ihm vertrauen können. «Ich will, dass sie ohne Angst zu mir kommen, wenn sie ein Problem haben.»

Gleichzeitig erkläre er ihnen, dass sie ein privilegiertes Leben führen und dies nicht selbstverständlich sei. «Ich will, dass sie als gute Menschen aufwachsen.»

«Es gibt einen besseren Ort»

Schon früher sagte er, dass er glaube, dass es einen besseren Ort gibt. Er glaube an ein Leben nach dem Tod. «Auch wenn ich es mir nicht vorstellen kann. Ich weiss nur, dass es einen schöneren und besseren Ort gibt. Und das hilft mir, mit dem Verlust vieler Freunde, meiner Schwester und meines Vaters zurechtzukommen.»

Auf die Frage, ob Wahlberg notfalls auch bereit wäre, wie ein Märtyrer für seinen Glauben zu sterben, sagt er: «Ich hoffe es, aber man kann nie wissen. Denken Sie daran, was Jesus zu Petrus sagte: 'Bevor der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.' Und das tat er, obwohl er einer seiner liebsten Apostel war.»

Zum Thema:
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Mark Wahlberg: «Es gibt einen besseren Ort»

Datum: 24.08.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Blick

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