Lernen von Mr. Bean

Zoom
Automaten haben ihre Tücken.
Mr. Bean fährt in die Ferien nach Frankreich. Ungeschickt, wie er ist, löst er eine Verwirrung nach der anderen aus und erntet Spott. Was das mit Jesus zu tun hat? Sehr viel – Jesus war ein Freund der Mr. Beans.

Der englische Komödiant Rowan Atkinson kommt zum zweiten Mal als «Mr. Bean» ins Kino. «Disaster has a passport» oder «Mr. Bean macht Ferien» heisst der Film. Diesmal fährt der unbeholfene Zeitgenosse in die Ferien. Natürlich geht in typischer Bean-Manier schon während der Reise alles drunter und drüber.

Der Tolpatsch tritt von einem Fettnäpfchen ins andere, kassiert verwunderte Blicke und insgeheim Spott und Häme. Manchmal erlebt er auch Triumphe, wenn er zum Beispiel mit einem alten Velo eine ganze Truppe Radrennfahrer scheinbar spielend überholt und dabei mit der Fahrradklingel unschuldig grüsst.

«Von dort kann doch nichts Gutes kommen!»

Insgeheim kennen wir die Gefühle, die der geplagte, aber stets neugierige Bean durchlebt. Kleine Missgschicke können sich zu Katastrophen hochtürmen – so dass oft nur die Flucht bleibt, sofern sie denn gelingt... Das Pech verfolgt Bean so weit, dass er schliesslich als landesweit gesuchter Entführer in den Nachrichten auftaucht.

Zoom
Mr. Bean hat die Koffer gepackt.
Was Mr. Bean am laufenden Band passiert, das haben die meisten Menschen in dosierter Form schon erlebt. Ein Fehler ist passiert, alle anderen drehen die Köpfe nach einem um, stecken sie zusammen, tuscheln und so weiter. Aber wir haben dabei einen weiteren prominenten Leidensgenossen: Jesus Christus.

Auch er wurde verspottet. Nicht wegen Missgeschicken, sondern weil er den Leuten seiner Zeit nicht ins Konzept passte. Er eckte an. Bereits seine Herkunft führte zu Spott und Heiterkeit: «Was kann denn von Nazareth schon Gutes kommen?» hiess es, und man begann schon damit, ihn auszuzählen. Das zog sich hin bis zu seinem Tod. Als er am Kreuz hing, würfelten die Soldaten um seine Kleider.

Jesus liebte die Mr. Beans der Antike
Doch Jesus biederte sich nicht an. Er machte es wie Mr. Bean: Er verstellte sich nicht, um etwas zu gelten. Die studierten Theologen achteten ihn für nichts und versuchten ihn reinzulegen, wo es nur ging. Er hätte sich selbst in akademische Würden stürzen und es allen beweisen, es allen zeigen können.

Doch er tat es nicht. Stattdessen kümmerte er sich seinerseits um die Schwachen, um die

Zoom
Und flugs sind die Radrennfahrer überholt.
Belächelten, um die Ausgestossenen. Er war da – für die Mr. Beans der Antike.

Lachen andere über Dich oder Deine Missgeschicke? Jesus lachte in der Bibel niemanden aus. Und er tut es auch heute nicht. Er ist der Freund, der dann noch bleibt, wenn die anderen gehen.

Den Freund der Mr. Beans kennenlernen:
Jesus persönlich kennenlernen
Wer ist Jesus?
Wo bist du Gott?

Bean und Jesus – zwei, die niemanden scheuten

Bereit, sich lächerlich zu machen: Der neugierige Mr. Bean schert sich nicht um die Gunst anderer und versucht nicht, sich zu verstellen. Auch Jesus startete keine Meinungsumfragen, um zu sehen, ob er beliebt war. Er kümmerte sich um Bedürftige und Randständige, ganz egal, wer was davon hielt.

Spott: Mr. Bean kennt ihn. Viele seiner Aktionen manövrieren ihn dahin, dass er am Schluss der Ausgezählte ist. Bean wird eher gemieden. Auch Jesus war manchen der „Mehrbesseren“ ein Dorn im Auge. Das äusserte sich in Spott und Verleumdung.

Zoom
Versucht sich per Kompass zurechtzufinden: Mr. Bean.
Alleingelassen: Je nachdem, was Bean anstellt, steht er alleine da. Wegen dem, was wir anstellten, stand Jesus alleine da. Sogar seine engsten Freunde wandten sich ab.

Einer der Geringsten: Das ist Mr. Bean zweifelsohne – aus Tolpatschigkeit. Jesus wählte diesen Status freiwillig – aus Liebe. Und er kümmerte sich um die Geringsten.

Echtheitsfaktor: Bei beiden 100 von 100; sie beide können nicht anders.

Aus dieser Reihe:
Sternenmädchen auf der Flucht
Das Bourne-Syndrom
Jackie Chan und Jesus im Kampf mit dem Bündnis
Die Transformers und ihr Krieg auf der Erde
Jesus ist auf zack – wie Bart Simpson
Harry Potter – beste Werbung für die Bibel
McClane und Jesus – zwei, die immer wieder aufstehen
Shrek und Jesus –«weit weg» oder ganz nah?
Danny Ocean und Jesus – zwei, die Beute machen
Jesus und die «Pirates of the Caribbean»
Jesus und der «Spiderman»
Sie wagten das Comeback: Rocky und Jesus
«Nachts im Museum» – ein Film mit Fortsetzung
Jesus Royale – die Welt ist nicht genug
Der Terminator regiert weiter
7 Zwerge – das Dickicht ist nicht genug

Datum: 24.03.2007
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet.ch

Anzeige

Diese Artikel könnten Sie interessieren

Janic Müller
Janic Müller, 1,93 Meter, Spielmacher im Basketball, prämierter Thurgauer Schreinerlehrling, Rapper kurz vor dem Durchbruch, sagt heute: «Alles war...
Zum Tod von Dimitri
«Einer der letzten grossen Clowns ist von uns gegangen», schreibt sein Agent Jean-Daniel von Lerber, der auch Leiter der Kulturagentur Profile...
«Eurythmics» in der Kirche
Ihr Hit «Sweet Dreams are made of this» ging um die Welt. Jetzt spielt «Eurythmics»-Co-Gründer Dave Stewart in britischen Kirchen. Zusammen mit dem «...
Teenagerchor der Heilsarmee
«alive-teens» – das sind 50 Teenager im Alter zwischen 12 und 17 Jahren aus der ganzen Deutschschweiz, die eines verbindet: Spass an der Musik. Ihre...

Werbung

Adressen

CGS ECS ICS

Werbung

VERANSTALTUNGEN