Wenn die Werte wegfallen

Was gibt unserem Leben Orientierung?

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Mehr als sieben Milliarden Menschen leben auf dieser Erde. Sie alle haben ein ganz persönliches Wertesystem, an dem sie sich orientieren. Und alle stellen sich irgendwann im Leben die Frage: Gibt es da jemanden, den es kümmert, was ich denke, was ich fühle und mit meinem Leben anstelle?

Von klein auf werden wir in Erziehung, Ausbildung und später im Berufs- und Familienleben zur Nützlichkeit angehalten, zu einem sinnvollen Tun und Leben. Das geschieht meist, ohne dass dies ausdrücklich als «Sinn unseres Lebens» benannt wird.

Bröckelnde Leuchttürme

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Grundsätzlich empfinden wir unser Leben und Handeln als sinnvoll, wenn wir es Werten zuordnen können. Diese Wertesysteme sind wie Leuchttürme. So wie ein Schiff sich im Dunkeln oder im Nebel nach dem Licht des Leuchtturms richtet, so finden wir Menschen durch Wertesysteme Orientierung für unser Leben. Kultur, Tradition und Religion zählen dazu. Allerdings bröckeln diese Werte in unserer westlichen Wohlstandsgesellschaft immer mehr.

Das «christliche Abendland» ist bloss noch Etikette. Was unseren Eltern und Grosseltern Halt gab, wird von Gesellschaft und Politik zunehmend über Bord geworfen. Niemand will sich mehr vorschreiben lassen, was er zu tun und zu lassen hat.

Sackgasse Ego-Trip

Wenn wir Menschen also ausserhalb von uns keinen Sinn finden, müssen wir uns unsere Werte selbst schaffen. Dann dreht sich primär alles um uns und darum, wie wir uns am besten selbstverwirklichen. Der pure Ego-Trip. Wir haben dann zwar in einem gewissen Sinn mehr Freiheit. Aber diese führt uns in ein anderes Dilemma: Denn Freiheit empfinden wir nur als solche, wenn wir wissen, was wir damit erreichen wollen. Und schon sehen wir uns wieder mit den Fragen nach dem Sinn des Lebens konfrontiert.

Beziehung mit Menschen…

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Wir Menschen stehen in Beziehung zueinander. Jeder hat eine Mutter und einen Vater, allenfalls Geschwister, Freunde. Wir tragen einander gegenüber Verantwortung. Was wir tun und lassen, wirkt sich auf unsere Mitmenschen aus. Interessanterweise bezeichnen viele Menschen ihre Aufgaben als sinnstiftend, wenn sie anderen Menschen damit dienen und helfen können. Diese Beziehungsebene könnte also ein Schlüssel bei der Sinnfrage sein.

…und unserem Schöpfer

Es gibt aber noch eine höhere Beziehungsebene. Dorthin zielt unsere Sehnsucht, die über das Irdische hinausgeht. Es ist Gott, unser Schöpfer, der uns designt und erschaffen hat. Wir sind kein Zufallsprodukt. Er liebt uns und wünscht sich, dass wir in Freundschaft mit ihm leben. Um das möglich zu machen, hat er Jesus, seinen Sohn, auf die Erde geschickt. Mehr dazu hier.

Zum Thema:
Den Glauben entdecken, der Orientierung gibt
Erfülltes Leben: Sinn sehen und finden – 6 Tipps
Wie beim GPS: Das Ziel bestimmt unseren Weg
Lebensprinzipien: Den Kompass auf Gott ausrichten

Datum: 25.06.2017
Autor: Manuela Herzog
Quelle: Jesus.ch-Print Nr. 42

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