Neue Planeten entdeckt

Sie stützen die säkulare Weltsicht nicht

Vor wenigen Tagen wurden sieben neue Planeten entdeckt. Doch diese stützen die säkulare Weltsicht nicht. Zu diesem Schluss kommen der Physiker Bill Nettles sowie der Alttestamentler Paul Smith. Der christliche Astrophysiker Hugh Ross erklärt zudem, dass durch diese Entdeckung die Einzigartigkeit der Erde belegt werde.

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Astronomen entdeckten vor wenigen Tagen ein System, in welchem sieben Planeten von der Grösse der Erde um einen einzelnen Stern kreisen.

Bill Nettles, Vorsitzender des Physik-Departements der Union University und Paul Smith, Professor für das Alte Testament des «Gateway Seminar», erklären, dass diese Entdeckung der Bibel nicht widerspreche.

Laut Bill Nettles würden sich manche Wissenschaftler darüber freuen, vielleicht ausserirdisches Leben zu finden und damit die Bestätigung zu erhalten, dass irgendwo im All weiteres Leben existieren muss. «Als Christ hat man bereits die Hoffnung, dass noch an einem anderen Ort Leben existiert, doch dieses muss nicht auf einem anderen Planeten gesucht werden. Es ist in den Verheissungen Gottes zu finden und im Menschwerden von Jesus von Nazareth.»

«Sollte nicht gross überraschen»

Die Entdeckung anderer Planten oder Sterne «sollte uns heute nicht stärker überraschen als in früheren Jahrhunderten die Felsplaneten in unserem System. Die Bibel spricht von der Schöpfung des Himmels und der Erde, diese Entdeckungen stehen damit nicht im Widerspruch.»

Dieses Planetensystem heisst «Trappist-1», benannt ist es nach einem Teleskop, das in Belgien in Betrieb ist und mit dem die ersten Komponenten des Systems entdeckt worden sind.

Die sieben Planeten sind steinig und sie könnten Wasser beheimaten, «der Schlüssel zum Leben, wie wir es kennen», erklärt die US-Raumfahrtbehörde NASA. Würde man auf einem der Planeten stehen, wären auch die anderen ersichtlich, weil sie verhältnismässig nahe liegen. Sie würden grösser erscheinen, als der Mond bei uns auf der Erde.

«Kein Beweis für Evolution»

Laut Nettles seien auf diesen Planeten keine Gase ersichtlich, «die ein Indiz für biologische Aktivitäten wären.» Es gelte zu berücksichtigen, dass sie den Naturgesetzen eines kräftigen und liebenden Gottes unterworfen seien.

Laut dem Alttestamentler Paul Smith geschehe die Suche nach Leben auf anderen Planeten oft auch mit dem Ziel, die Evolutionstheorie zu beweisen.

Der Fund von Wasser oder selbst Bakterien oder einer Atmosphäre würden das biblische Verständnis der Schöpfung jedoch nicht tangieren.

Blick auf Errettung würde geändert

Leben auf anderen Planeten, das vergleichbar mit dem des Menschen ist, werde von der Bibel scheinbar ausgeschlossen, erklärt Smith. «Würden komplexe Lebensformen gefunden, würde das einen neuen Blick auf die Schöpfung und die Errettung werfen. Die Bibel sagt klar, dass die Sünde durch einen Menschen auf die Erde kam und die Vergebung durch einen Mann, Jesus. Diese beiden Wahrheiten würden Leben auf anderen Planeten nicht erlauben, welches intelligent genug ist, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.»

Erde erscheint immer einzigartiger

Die entdeckten Planeten liegen 40 Lichtjahre von der Erde entfernt, oder 235 Trillionen Meilen. Der christliche Astrophysiker Hugh Ross sagt, dass die Chance, dort Leben zu finden, äusserst klein sei und die Einzigartigkeit der Erde einmal mehr belegt werde. «Diese sieben Planeten kreisen um einen sehr kleinen Stern, dessen Lichtstärke mehr als tausendmal kleiner ist als jener unserer Sonne.»

Ross betont zudem, dass immer wieder Planeten entdeckt werden, auf denen zunächst Leben möglich scheint, was bei genauerem Hinsehen jedoch jeweils nicht der Fall ist. Dies zeige, wie aussergewöhnlich die Erde ist.

«Je mehr Planeten wir entdecken und je mehr wir über sie erfahren, desto mehr sehen wir, wie einzigartig unser eigenes Planetensystem ist und wie einzigartig die Voraussetzungen auf der Erde sind, Leben zu ermöglichen.»

Zum Thema:
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Datum: 27.02.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Baptist Press / Christian Post

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