Ein Mosaik enthüllt es

Bewohner südlich von Jerusalem waren wohlhabend

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Verschiedene Artefakte wurden in der Basilika ausgehoben.
Ein farbenfrohes Mosaik und verschiedene Artefakte wurden in diesen Tagen in einer grossen, einzigartigen byzantinischen Basilika in Gush Etzion, südlich von Jerusalem, ausgehoben.

Zwar war die Kirche ursprünglich bereits im Jahr 1977 entdeckt worden, doch die neusten Entdeckungen kamen erst jetzt zu Tage. Sie sind ein Indikator dafür, dass die Bewohner der Gegend wohlhabend waren. Das nun ausgehobene Mosaik schliesst auf, dass die Kirche im Laufe des vierten Jahrhunderts errichtet worden war – dies erläutert Hananya Hizmi, Chef-Archäologe der Behörden von Judäa und Samaria.

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An der Ausgrabungsstätte von Gush Etzion
«Wir begannen mit der Aushebung gegen Ende des Jahres 2015 um herauszufinden, woher der Wohlstand rührte, denn diese Gegend war wohl während der byzantinischen Ära isoliert», berichtet Haim Shkolnik, der die Arbeiten vor Ort leitete.

Reichhaltiger Fundort

Zu den Fundstücken gehören mehr als fünf Kilogramm Glasgegenstände, Tonfragmente, fünfzig Münzen und ein Siegel, das die Besucher aus dem Orient zeigt, welche Jesus bei der Krippe in Bethlehem besuchten. «Wir fanden viele verschiedene Arten von Marmor und Glas und es kamen Entwässerungskanale zum Vorschein, die damals rar waren. Die Kirche verfügte des Weiteren über eine Gruft mit zwei Treppen, was ebenfalls selten ist», gibt Shkolnik einen Überblick über diese Ausnahme-Kirche.

Sie sei anders, als die damaligen, kirchlichen Bauten. «Es ist möglich, dass sie von Mönchen errichtet wurden, die aus Syrien kamen. Das war im fünften Jahrhundert gewöhnlich.»

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Datum: 05.04.2016
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet.ch/Breaking Israel News

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