Rundum im Lot

Bibel und Gesundheit

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Gesundheit findet man in einem Lebensstil, der mit der Natur übereinstimmt. Bewegung, Ernährung und Entspannung sind wichtige Faktoren. Erstaunlich ist aber, welche Ratschläge die Bibel ausserdem zum Thema gibt.

Als Moses die Israeliten aus Ägypten führte, gab Gott ein bemerkenswertes Versprechen: „Wirst du der Stimme deines Herrn, deines Gottes, gehorchen und tun, was recht vor ihm ist, und merken auf seine Gebote und halten alle seine Gesetze, so will ich dir keine der Krankheiten auferlegen... denn ich bin der Herr, dein Arzt."

Viele schauen enorm darauf, ob sie gesunde Nahrung bekommen. Andere achten darauf, dass sie sich sportlich betätigen. Das wirkt sich bestimmt sehr positiv auf die Gesundheit aus. Der Ratschlag, welcher Moses bekam, zeigt eine zusätzliche Komponete auf: Praktiziere ich einen Lebensstil, der sich auf Gott ausrichtet?

Altes Wissen aktuell

Das Alte Testament enthält zudem auch zahlreiche präzise Gesundheitsratschläge, die sehr aktuell sind. „Heute ist durch grosse Studien bewiesen, dass biblische Anweisungen die Gesundheit erhalten können und das Leben verlängern", sagt der Ernährungswissenschaftler Martin Hofmeister, der in München im Ernährungs- und Bewegungsmanagement tätig ist.

Ratschläge gingen vergessen

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Wenn man die Bibel lesen würde, dann hätte man viele Todesfälle vermeiden können. Ein Beispiel: noch im 18. Jahrhundert gingen Ärzte, unmittelbar nachdem sie Leichen seziert hatten und ohne sich die Hände zu waschen, zur Entbindungsstation und nahmen Untersuchungen vor. Auf diese Weise wurden Infektionserreger von den Leichen auf die Patienten übertragen, und viele starben. Selbst als der Wert des Händewaschens bewiesen worden war, wehrten sich damals in medizinischen Kreisen viele gegen eine derartige Hygienemassnahme.

Ohne es zu wissen, verwarf man den Rat der Bibel. Dort wurde darauf hingewiesen, dass „der welcher eine Leiche berührte, sich und seine Kleider zu waschen (4. Moses, Kapitel 19, Vers 11 bis 22). Im Dritten Buch Moses finden sich genaue Anweisungen zu unterschiedlichen Themen wie weibliche Hygiene, Isolierung von Kranken und Desinfektion von Gegenständen, die Krankheitskeime enthalten könnten.

Ist gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen?

Im Buch Jesaja wird ein Heilmittel bei Geschwüren empfohlen: „ein Pflaster von gepressten Feigen". „Dies ist das Lied Hiskias, des Königs von Juda, als er krank gewesen und von seiner Krankheit gesund geworden war. Und Jesaja sprach, man solle ein Pflaster von Feigen nehmen und auf sein Geschwür legen, dass er gesund würde." Es würde mich interessieren, ob das der pharmazeutischen Industrie auch bekannt ist und ob sie das schon untersucht haben.

Olivenöl

Die Bibel erwähnt das Olivenöl als Förderung zur Gesundheit. Dieses Öl verwendete man als Grundlage für Salben, Balsam und Pasten. Auch der „barmherzige Samariter" wusste um diese Heilkraft: „Als er ihn sah, hatte er Mitleid, ging zu ihm hin, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie."

Wein dosiert trinken

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Stichwort Wein. „Ein Tag ohne ein Glas Wein ist ein Risiko für unsere Gesundheit." Die Betonung liegt auf: ein Glas! Dies sagte nicht etwa ein Winzer, sondern Professor Curtis Ellison, Chefepidemiologe an der University von Boston (USA). Auch Langzeitstudien bestätigten: Weintrinker haben bei geringer und mittlerer Alkoholzufuhr eine niedrige Herzinfarkt - und Gesamtsterblichkeit - niedriger als Abstinente.

Die Bibel hat einige Hinweise auf die wohltuende Wirkung des Weines. Am bekanntesten dürfte das Wort von Paulus an Timotheus sein: "Trinke nicht mehr Wasser, sondern brauche ein wenig Wein, um deines Magens willen und weil du so oft krank bist".

Zuviel Fett ist ungesund

Ein wichtiger Ernährungstipp aus der Bibel lautet: „Das sei eine ewige Sitte bei euren Nachkommen in allen Wohnungen, dass ihr kein Fett noch Blut esset. (3. Moses, Kapitel 3, Vers 17). Dass zu viel Fett ungesund ist, wissen die meisten.

"Völlerei" wird in der Bibel angeprangert. "Völlerei" ist das "Über(fr)essen" mit meist zu fetter Nahrung. Heute weiss man, dass ein Zusammenenhang zwischen der Völlerei und einem erhöhtem Herzinfarktrisiko besteht. Nach dem Verzehr von fetten Speisen, wird im Körper das Hormon Norephinephrin freigesetzt. Genau dieses Hormon ist für Veränderungen der Venen- und Arterienoberflächen verantwortlich. Auch steigert das Hormon den Blutdruck, welches dann oftmals zum Herzinfarkt führt.

Liebe und seelische Gesundheit

Zwischen innerer Einstellung und körperlicher Gesundheit weist die Bibel schon lange hin. Sie sagt zum Beispiel: „Möge alle boshafte Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und lästerliches Reden samt aller Schlechtigkeit von euch entfernt werden. Werdet aber gütig zueinander, voll zarten Erbarmens"

Besonders empfiehlt die Bibel die Liebe: "Ausser allen diesen Dingen aber kleidet euch mit Liebe." Das britische Ärztejournal Lancet bemerkte einmal: "Die bei weitem bedeutendste Entdeckung der Nervenheilkunde ist die Macht der Liebe, den Sinn zu schützen und zu regenerieren. Nicht derjenige, den man hasst, oder der frustrierende Chef bekommt Magengeschwüre, Bluthochdruck oder ein Herzleiden, sondern der, der Hass entwickelt, und der, der sich frustrieren lässt.

Krankheiten entgegenwirken

Liebe deinen Nächsten" ist einer der weisesten medizinischen Ratschläge, die je gegeben worden sind. Spezialisten der psychosomatischen Medizin stellen fest, dass viele körperliche Krankheiten durch Neid, Eifersucht, Ichsucht, Bitterkeit, Furcht und Hass ausgelöst werden." Die Erkenntnis hat sich durchgesetzt, dass bei der Entstehung und Überwindung von Krankheiten in erheblichem Masse seelische Faktoren eine entscheidende Rolle spielen. Körperliche Schäden können seelische Folgen nach sich ziehen, aber ebenso seelischer Störungen Organveränderungen bewirken.

Solche Störungen stellen sich gewöhnlich dann ein, wenn ein Mensch gegen seine innere Wahrheit lebt oder sein Handeln, wie wir auch sagen können, gegen die Ordnung Gottes verstösst. Der Psychiater Carl Gustav Jung definierte zum Beispiel Neurosen als „das Leiden der Seele, die nicht ihren Sinn gefunden hat".

Bilanz ziehen

Will Gott durch Krankheit etwas mitteilen? Gott ist ganz anders als wir oft denken. Er ist mehr an unserem Wohlergehen interessiert als wir es selber je sein könnten. Wieso sollte er möglicherweise absichtlich eine Krankheit zulassen? Natürlich kann Gott auch eine Krankheit zum Positiven nutzen - alle Dinge sollen uns zum Besten dienen (Römer 8, Vers 28). Das heisst aber noch lange nicht, dass er uns bewusst eine Krankheit schickt, um uns irgendeine Lektion über das Leben zu erteilen.

Jede Krankheit hat uns etwas Wesentliches zu sagen. Manche sind unveränderbar - ausser durch ein Wunder. Auf dem Krankenlager sollte dennoch immer eine Analyse unseres Lebens einsetzen, eine schonungslose Offenlegung unseres Denkens und Handelns, die Frage an uns selbst: Liegt es an meiner Lebensführung? Auch wenn das so sein sollte: Gott wirkt auch heute noch medizinische Wunder.

Wer sich informiern will, wie Gott heute noch heilt, der sollte hier nachschauen: Wunder heute
Immer wieder erleben Menschen, dass Gott tatsächlich existiert und dass es sich bei der Geschichte mit Jesus um mehr als eine über 2000 Jahre alte Legende handelt. Hier berichten Menschen auch darüber, wie sie geheilt wurden.


Quelle: Jesus.ch

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