Lebenswert

Freundliche Worte sind wie Honig

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Ein freundlicher Mensch wirkt ansteckend.
Freundliche Menschen leben länger. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie. Feindseligkeit gegenüberden Mitmenschen führt ihr zufolge zu einem höheren Herzinfarktrisiko als Fettleibigkeit, Rauchen oder hohe Blutfettwerte.

Der Studie nach ist der Stress, den die Betroffenen gegenüber ihren Mitmenschen aufbauen,der bedeutendste Risikofaktor für Herzrhythmusstörungen oder schädliche hormonelle Reaktionen.

Krank durch Unfreundlichkeit

Die Forscher um Raymond Niaura haben774 ältere Männer über einen Zeitraum von drei Jahren beobachtet. Dabei stellten die Psychologen fest, dass die Versuchspersonen, die durch einen Fragebogen als feindselige Menschen eingestuft wurden, in dieser Zeit eine Erkrankung der Herzkranzgefässe bekamen. Freundlichkeit und Nächstenliebe hat demnach nicht nur auf den Empfänger eine gute und heilsame Wirkung, sondern fördert auch die Gesundheit des Gebenden. Diese Erkentnis ist nicht neu. Schon die Bibel weist darauf hin: "Freundliche Worte sind Honig, Süsses für die Seele und Heilung für das Gebein" (Sprüche, Kapitel 16, Vers 24).

Weshalb so unfreundlich?

Ein paar freundliche Worte kosten nichts und können anderen Menschen Freude bereiten. Jemand hat einmal gesagt: „Würde die ganze Menschheit sich danach richten und einander mehr freundliche Worte schenken, wie viel glücklicher würde die Menschheit sein? Es wäre dann so, als würde man die Kerze eines anderen mit der eigenen Kerze anzünden. Man verliert dabei nichts von seinem eigenen Licht.“ Richtig eingesetzt, können freundliche Worte von grossem Wert sein. Warum sind viele Menschen nur so knausrig mit aufmunternden und freundlichen Worten?

Freundlich miteinander umgehen

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Einander freundlich begegnen.
Gibt es so etwas wie eine spezifisch christliche Freundichkeit? Ein freundliches Lächeln, ein höflicher Gruss, eine angebotene Hand – das sind Brücken zu den Menschen.

Der biblische Begriff für Höfichkeit ist „Ehrerbietung“. Als einfache Orientierung gilt die „Goldene Lebensregel“ von Jesus: „Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt.“

„Alle in eurer Umgebung sollen zu spüren bekommen, wie freundlich und gütig ihr seid“, schreibt der Apostel Paulus.. Und an anderer Stelle: „Ehrt euch gegenseitig in zuvorkommender Weise.“

Eine spezifisch christliche Höflichkeit existiert also. Sie zeichnet sich durch zwei Aspekte aus: Erstens durch ihre Quelle, denn sie entsteht, wenn der Mensch die Freundlichkeit Gottes kennen gelernt hat und sie mit anderen teilen will. Und zweitens durch ihre Ausrichtung an den anderen Menschen.

Gute Worte bringen Leben

Worte segnen und Worte fluchen. Worte heilen oder sie machen krank. Worte, gleich am Morgen nach dem Aufstehen, begleiten uns den ganzen Tag. Eheleute müssten verstehen, dass negative Worte am Morgen den Partner um seine Leistungskraft berauben können. Ein liebevolles sanftes Wort wird den Menschen mit Elan erfüllen. Eltern und Kinder müssen verstehen, dass die Atmosphäre durch Worte gestaltet wird.

Lernen wir doch unsere Worte so auszustreuen, dass sie Gutes hervorbringen, bei denen, welche wir begegnen. Gottes Wort schenkt Leben und Gesundheit. Ein Leben von anderer Qualität als die meisten Leute sie tagtäglich erleben. Eine Medizin, die wir einnehmen müssen, zeigt nur Wirkung, wenn wir sie auch schlucken. Deshalb ist der Entschluss wichtig, diese verändernde Worte aus der Bibel “einzunehmen”. Wenn wir die heilsamen Worte nicht in uns aufnehmen, dann können sie ihre Wirkung nicht entfalten.

So hat auch Jesus dazu aufgefordert, einander zu lieben. Wer durch den Glauben an Jesus eine persönliche Beziehung zu ihm aufbaut, der verändert auch die Haltung den Mitmenschen gegenüber, so dass man seinen Mitmenschen mit mehr Freundlichkeit begegnen kann.

Datum: 11.04.2008
Autor: Bruno Graber
Quelle: Livenet.ch

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