Mutiger Teenager

Nenous Thabit antwortet IS mit Kunst

Während der IS zum Ziel hat, die christlichen Wurzeln im Nahen Osten auszulöschen, antwortet ein mutiger, christlicher Teenager mit Kunst. Nenous Thabit stellt Repliken alter Kunstwerke wieder her, welche von den Islamisten zerstört wurden.

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Nenous Thabit
Nenous Thabit (17) ist ein Christ, der in der irakisch-kurdischen Stadt Erbil lebt. Unermüdlich arbeitet er daran, Skulpturen wiederherzustellen, welche von den Terroristen zerstört wurden. Beispielsweise wurde die alte Stadt Nimrud zerstört, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehörte. Dabei wurde wertvolle Kunst vernichtet, die bis ins 13. Jahrhundert vor Christus zurückgeht.

«Ich schlage mit Kunst zurück»

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Nenous Thabit

Dem Teenager sind seine Herkunft und sein Glaube wichtig. Früher war das Kreieren von Skulpturen nichts weiter als ein Hobby von Thabit. Nachdem er jedoch die Propaganda-Videos der Militanten gesehen hatte, die mit Vorschlaghammern und Bohrmaschinen jahrhundertealte archäologische Güter zerstörten, entschied er sich, «zurückzuschlagen».

«Sie führen einen Krieg gegen Kunst und Kultur. Deshalb habe ich mich entschieden, mit Kunst zu antworten.» Im Irak seien Menschen deshalb getötet worden, weil sie Skulpturenhersteller waren. «Der IS sah dies als Abfall vom Glauben.» Dies weiterzuführen sei eine klare Botschaft.

Zeichen an die Welt

Deshalb kreierte Thabit unter anderem 18 assyrische Statuen und ein Wandgemälde sowie einen Pfeiler mit den Anordnungen des Hammurabi. Diese gehören zu den ältesten schriftlich festgehaltenen Gesetzesaufzeichnungen.

Zudem fertigt der junge Christ auch Statuen aus dem assyrischen Kulturerbe. Der mutige Teenager plant im Jahr 2017 eine Kunstschule in Dohuk zu besuchen. «Mein Ziel ist, der Welt zu zeigen, dass wir Iraker das Leben und unser Erbe lieben.»

Zum Thema:
Den Glauben kennenlernen, von dem Nenous Thabit malt
Nach zwei IS-Jahren: Die Glocken um Mosul klingen wieder

Datum: 04.01.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / CNN / Gospel Herald

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