Durch gegensätzlichen Ansatz

Missionarisches Netzwerk will bis 2025 alle Muslime erreichen

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Es ist ein ehrgeiziges Ziel, dass sich «Vision 5:9» da gesetzt hat. Das Netzwerk, das aus 180 Missionsorganisationen weltweit besteht, möchte bis zum Jahr 2025 die restliche muslimische Welt mit dem Evangelium von Jesus erreichen. Rund 900 christliche Leiter und Missionare tauschten sich im vergangenen Monat auf einer Konferenz in Thailand aus, wie dies zu schaffen ist.

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Perry LaHaie von Frontiers USA
Vision 5:9 setzt hauptsächlich auf zwei Standbeine: Gemeindegründung in muslimischen Ländern und die Schulung von Jüngern, welche dann wiederum ihre Mitmuslime erreichen können. Doch wichtig ist dabei vor allem die eigene Beziehung zu Jesus. Perry LaHaie von Frontiers USA berichtet: «Das Thema der Konferenz 'Bleibt in mir und bringt Frucht' ist dabei sehr wichtig. Es wurde deutlich gemacht, dass wir, wenn wir Jünger machen und dieses unglaubliche, enorme Ziel in der muslimischen Welt erreichen wollen, einen völlig gegensätzlichen Ansatz suchen müssen. Wir müssen in Jesus bleiben, extra viel Zeit mit ihm verbringen, mit ihm im Kontakt bleiben. Denn nur, wenn wir mit Jesus verbunden bleiben, können wir Frucht bringen und Jünger in der muslimischen Welt erzeugen.» Und nur gemeinsam, als Netzwerk, können sie es überhaupt schaffen.

Der Name des Netzwerkes Vision 5:9 stammt übrigens aus der Offenbarung, Kapitel 5, Vers 9, wo beschrieben wird, dass Gott Menschen aus allen Stämmen, Sprachen, Völkern und Nationen errettet hat – so auch aus allen muslimischen Volksgruppen.

Ex-Muslime ergreifen Dirigierstab

Interessanterweise waren laut LaHaie rund 25 Prozent aller Teilnehmer Leiter, die einen muslimischen Hintergrund haben. «Die ehemals muslimischen Christen hatten dieses starke Gefühl und sagten: 'Es ist unsere Zeit gekommen, aufzustehen. Es ist Zeit, dass wir den Dirigierstab in die Hand nehmen und unsere eigenen Leute erreichen!'» Einer der Teilnehmer drückte das aus, als er etwas weitergab, das Gott ihm aufs Herz gelegt hatte. «Er hatte einige Zeit mit Fasten und Gebet verbracht und spürte, dass Gott ihm sagt: 'Ich möchte in den nächsten zehn Jahren zehn Prozent der muslimischen Welt zu meiner Familie hinzufügen.' Das ist unglaublich, wir sprechen hier von über 170 Millionen Muslimen für Gottes Reich in den nächsten zehn Jahren!», freut sich LaHaie.

Durch Gebet und Fasten weltweit

Grundlage des Ziels von Vision 5:9 soll – so waren sich die 900 Leiter einig – Fasten und Gebet sein. Sie seien sich bewusst, dass ihr Glaube wachsen muss, damit sie mutig Gottes Wort in dieser geistlich trockenen Gegend verbreiten können und hofften, dass Christen aller Welt im Fasten und Gebet dieses Ziel mit aufnehmen, berichtet Perry LaHaie. «Die Zeit ist gekommen. Es gibt einen besonderen Moment. Und ich will nicht, dass wir irgendwann zurückschauen und sagen müssen: 'Wow, Anfang des 21. Jahrhunderts gab es viele Muslime, die in Gottes Reich kamen, aber dann stagnierte es, weil die Leute Gottes es nicht gepackt haben.'» Deshalb sei es auch wichtig, dass neue Missionare aus aller Welt die Mission in der muslimischen Welt unterstützen.

Zum Thema:
«Mahabba» in 40 Städten: Immer mehr Muslime kommen in Grossbritannien zum Glauben
«Christ4Arabs»: «Das Christsein darf nicht ausgeklammert werden!»
Von Allah zum wahren Gott: Warum Christen geeignet sind, den radikalen Islam zu konfrontieren

Datum: 17.11.2017
Autor: Rebekka Schmidt
Quelle: Livenet / MNN

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