Zweiter Lebensabschnitt

Mit 80 kann das Leben anfangen

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Mose war 80 Jahre alt, als er sich mit dem Pharao anlegte.
Sie sind im zweiten Lebensabschnitt und haben mit Ihrem Dasein im Wesentlichen abgeschlossen? Von der Gesellschaft ausgegrenzt, zurückgezogen in einem kleingewordenen Umfeld? Das muss nicht sein.

Jung, schön, erfolgreich. Alte Menschen dagegen fristen in unserer Gesellschaft oft ein Mauerblümchen-Dasein. Sie werden mit Respektlosigkeiten eingedeckt. Kein Wunder, kommen sich manche der älteren Semester nutzlos vor. – Es mag befremden, wenn wir nun Gott ins Spiel bringen.

Doch der Schöpfer selbst hat verschiedentlich zu Achtung und Ehre von alten Menschen aufgerufen, so zum Beispiel in Sprüche 20, Vers 29: «Der Schmuck junger Menschen ist ihre Kraft, und die Würde der Alten ist ihr graues Haar.» Aber nicht nur das: Gott schrieb mit alten Personen sogar Geschichte.

80 Jahre? Das ist erst der Anfang!

Gott schickte Moses im Alter von 80 Jahren zum Pharao. Er baute nicht einen jungen geschniegelten Diplomaten auf. Nein, er nahm den Flüchtling Moses, der 40 Jahre in der Wüste gesessen hatte.

Und wie alt Noah war, als er mit seiner Arche in See stach, erwähnen wir besser erst gar nicht (ein Anhaltspunkt: etwa 7,5 mal so alt wie Moses!). Alte Personen stehen bei Gott hoch im Kurs. «Wenn Christen älter werden, werden sie besser. Sie haben mehr Liebe für die Menschen und mehr Erhörung für ihre Gebete», bekannte der 77jährige Holländer Bruder Andrew. Im Alter von 27 Jahren hatte er das Werk «Open Doors» gegründet. 50 Jahre später ist er immer noch aktiv dabei.

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Auch im Alter von 80, 90 und mehr Jahren kann man sich im Gebet in den Dienst von Jesus, dem «Löwen von Juda», stellen.

Starten Sie durch!

Sie fühlen sich alt? Hängen Sie nicht ab! Auch Sie können im Reich Gottes Geschichte schreiben – eine Arche bauen oder ein Volk in die Freiheit führen. Wenn vielleicht auch nicht in physischer Weise wie damals, so doch über ihre hilfreichen Worte an andere und durchs Gebet zu Gott. Denn Beter sind Wundervollbringer.

Menschen in unterdrückten Ländern erscheint immer wieder Jesus oder Gott; in Gestalt eines Menschen, den sie nicht einordnen können, oder in überwältigenden Träumen. Wie stark die Gebete gerade von älteren Menschen hier im Westen dazu beigetragen haben, wird die Geschichte einmal zeigen. Sie können sich ihr jetzt schon anschliessen!

Weiterführende Links:
Der Schmuggler Gottes: «Da fragte ich meine Lieblingsnonne»
Adolf Hui - 100 Jahre junger Coiffeurmeister


Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet.ch

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