Lobpreis

Wie man Lieder transponiert

Toll, dass es so viele Männer gibt, die gute Lobpreislieder schreiben. Aber ganz ehrlich, die meisten Lobpreis-Leiterinnen kämpfen bei genau diesen Liedern mit der Tonart. Männer haben nun mal eine andere Stimmlage. Und da nützt es nichts, wenn ein Lied noch so grossartig ist, man es aber leider nicht singen kann. Wir haben Rat.

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Meistens sind von Männern geschriebene Lieder etwas zu hoch für eine Frauenstimme und umgekehrt. Macht nichts, man kann ja die Tonart eines Liedes umschreiben. Transponieren nennt man das, wenn man alle Akkorde eines Liedes um den gleichen Wert höher oder tiefer macht.

Wie man transponiert

Keine Angst vorm Quintenzirkel, transponieren ist eigentlich ganz leicht. Man muss nur die Abfolge der Noten kennen: C D E F G A H C. Wenn ein Lied also in A-Dur zu hoch ist, kann man es beispielsweise nach F-Dur transponieren, zwei Werte nach unten. Alle Griffe müssen jetzt ebenfalls um zwei Werte nach unten angepasst werden. Beispielsweise wird also aus A ein F, aus D wird H, E7 zu C7, f zu d... Noch einfacher geht es auf den Webseiten www.logue.net/xp/ oder www.tabtuner.com, bei denen man einfach die Lieder mit ihren Griffen in ein Feld kopieren kann, die gewünschte Tonart auswählt und das transponierte Lied dann ausdrucken und seiner Band mitbringen kann.

Worauf man achten sollte

Natürlich ist es schön, wenn man Lieder gut anstimmen und singen kann. Wichtiger ist allerdings, dass auch die Gemeinde mitmachen kann. Privat oder auf Konzerten kann man ja so hoch oder so tief singen wie man will, in Gottesdiensten sollte man aber der Stimmlage der Mehrheit eine Chance geben. Und: Jede Tonart hat ihre eigene Klangfarbe. Manchmal kann sich beim Transponieren nicht nur die Tonlage, sondern auch die Stimmung eines Liedes ändern. Gerade bei Lobpreis sollte man darauf achten, dass Inhalt und Melodie auch nach dem Transponieren noch zusammenpassen.

Zum Thema:
Livenet-Dossier zum Thema «Musik & Lobpreis»


Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Livenet.ch

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