Feuer und Flamme

Kinderwoche: Den Apostel Petrus mal «live» predigen hören

Feuer und Flamme – das waren die ersten Christen in Jerusalem nach der Ausgiessung des Heiligen Geistes an Pfingsten. Viel Begeisterung erlebten die 300 Kinder der KIWO Riehen in der Woche nach Ostern, als sie dieses Pfingstereignis im Theater hautnah miterleben konnten und den Apostel Petrus predigen hörten.

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KIWO-Polonaise auf Pausenplatz

Heilungen und Wunder der ersten Stunde der christlichen Gemeinde versetzten die Kinder ins Staunen. Besonderer Schlusspunkt war der Engel, der Petrus sogar aus dem Gefängnis befreite. Die im biblischen Theater angesprochenen Themen wurden von den Plenumsleitern aufgegriffen und unter Beteiligung der Kinder mit Spielen verdeutlicht und erfahrbar gemacht.

Spielen, lachen, beten

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Die Ereignisse von Pfingsten - gespielt von einer Theatergruppe der KIWO Riehen.
Damit keines der 300 Kinder in der Menge unterging, wurden sie in 26 Kleingruppen aufgeteilt, geleitet von engagierten jungen Erwachsenen und unterstützt von über 80 Teenagern, die ab 13 Jahren mithelfen dürfen und dabei lernen, Verantwortung zu übernehmen. Nach dem Aulaprogramm wimmelte es von organisierten Kleingruppen, in denen gespielt, gelacht, gebetet, gebastelt, gegessen und das Thema auf spielerische Weise vertieft wurde.

Ein besonderer Höhepunkt war der Freitagnachmittag: 28 verschiedene Workshops fanden statt, in denen die Kinder etwas ganz Besonderes erleben und ihren bevorzugten Workshop auswählen konnten: Kayakfahren, Lego bauen, Perlentiere basteln, einen Film drehen, auf einem Pferd reiten, Parkour ausprobieren, selber Sirup kochen, Feuerwehrmann sein usw.

«Geniale Zusammenarbeit innerhalb der Allianz»

Jeden Tag waren mehr als 150 Personen in verschiedenen Funktionen und Teams ehrenamtlich vor Ort im Einsatz als Kleingruppenleiter und -Helfer, im Gebet, in der Band, im Theaterteam, in der Technik, im Verpflegungsteam und im KIWO-Kaffee für die Eltern.

«Wir sind begeistert und dankbar – acht Gemeinden und Werke der Allianz und zum ersten Mal auch die katholische Kirche ermöglichten in einer genialen Zusammenarbeit die Realisierung eines so grossen Anlasses», schreiben die Organisatoren der KIWO in einem Medienbericht. Die Einheit habe man speziell auch im Gebetsteam durch Gottes sichtbare Eingreifen und in der Erhörung vieler Gebetsanliegen erfahren. Die älteste Mitarbeiterin der Kiwo im Gebetsteam war über 80 Jahre alt. So wurde die Kiwo nicht nur ein besonderer Anlass für Kinder, sondern für alle Generationen.

Geschichte der Kiwo Riehen

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KIWO Riehen
Zu Beginn der neunziger Jahre bot die FEG Riehen nach Ostern zum ersten Mal eine Kinderwoche für die Kinder ihrer Gemeinde an. Das Angebot war beliebt und es fanden sich jeweils zwischen 20 und 30 Kinder ein. 1997 stiessen Frauen der Regiogemeinde Riehen zum Organisationsteam dazu und bald darauf folgten Diakonissen aus der Kommunität des Diakonissenhauses und Mitarbeiter der Evangelisch Reformierten Kirche.

Die Anzahl der Kinder nahm jedes Jahr zu. 2008 wurde erstmals die 300-Teilnehmer-Marke überschritten. Die Aula des Wasserstelzen Schulhauses in Riehen bot genügend Platz und Möglichkeiten, um nun nicht mehr eine, sondern  zwei Plenums-Veranstaltungen hintereinander für die «Kleinen» und die «Grossen» anzubieten.

Zur Webseite:
Videoclips und Fotos zur Kinderwoche Riehen

Zum Thema:
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Datum: 10.05.2017
Autor: Florian Wüthrich / Ines Böhm / Lea Schweyer / Isabel Rösslein
Quelle: Livenet / KIWO Riehen

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