Irak-Solidaritätsaktion

200 Schweizer Gemeinden thematisieren Not im Irak

Am kommenden Sonntag 24. August werden rund 200 freikirchliche und landeskirchliche Gemeinden im Gottesdienst die Not im Irak thematisieren. Zur Solidaritätsaktion haben zwei Dachverbände der Christen in der Schweiz aufgerufen.

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Irakische Flüchtlinge
Dem Aufruf der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA und dem VFG Freikirchen Schweiz sind 200 Gemeinden gefolgt. Um 10.15 Uhr werden sie den gewohnten Gottesdienstverlauf unterbrechen und mit einer kleinen Aktion ihre Solidarität mit den von den IS-Terroristen verfolgten religiösen Minderheiten im Irak und in Syrien bekunden.

«Wir können nur Weniges tun»

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Auf Einladung der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA und des «VFG Freikirchen Schweiz» meldeten 200 Kirchgemeinden in der deutschen Schweiz ihre Teilnahme an der Aktion an. Matthias Spiess, Generalsekretär der SEA, zeigt sich sehr erfreut über diese grosse Solidarität: «Angesichts solcher unvorstellbarer Brutalität sind wir oft sprach- und machtlos. Wir können nur Weniges tun - aber vielleicht ist das Wenige schon wichtiger, als wir meinen. - Besonders weil wir mit Gottes Gegenwart und seinem Wirken rechnen können», sagt Spiess.

Ein Gebet von 20'000 Christen

Während der Solidaritätsaktion wird zuerst ein kurzes Video zur aktuellen Lage im Irak gedanklich und emotional auf eine Schweigeminute und eine anschliessende Gebetszeit einstimmen. Es dürften mindestens 20'000 Christinnen und Christen sein, die zur gleichen Zeit dafür beten, dass Gott in Irak und Syrien eingreift, den Terror stoppt und den verfolgten Christen und anderen religiösen Minderheiten beisteht.

Die SEA lädt dazu ein, auch in den kommenden Wochen weiter intensiv für den Irak und für Syrien zu beten. Beterinnen und Beter können sich für eine persönliche Gebets- und Fastenzeit auf einen Gebetskalender eintragen, der auf einem Doodle-Link aufgeschaltet ist. An weiteren Solidaritätskampagnen, wie einer geplanten Kundgebung zusammen mit anderen Organisationen, wird sich die SEA nach ihren Möglichkeiten beteiligen.

Webseite:
Schweizerische Evangelische Allianz SEA

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Datum: 22.08.2014
Autor: Florian Wüthrich
Quelle: Livenet

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