Gehörlose Sharmila

Zwischen den hinduistischen Göttern und Jesus

Als Sharmila Gnanalingam aus Sri Lanka in die Schweiz kommt, erfährt sie zum ersten Mal von Jesus. Sie probiert aus, zu ihm zu beten, und wird auf erstaunliche Weise erhört. Heute sagt die Gehörlose: «Jesus ist das Beste, was mir passieren konnte.»

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Symbolbild
Ich bin in Sri Lanka als Hinduistin geboren. Weil die Umstände in unserer Heimat so schwer waren, flohen meine Brüder und ich in die Schweiz. Ich wollte sehr gerne bleiben, aber es sah so aus, als würde ich abgeschoben werden. Das machte mir grosse Sorgen, denn in Sri Lanka war damals Krieg und es gab viele Probleme im Land.

Ein Mann namens Jesus

In dieser Phase der Unsicherheit traf ich eine Freundin aus Deutschland. Ich war ziemlich überrascht, denn früher war sie oft krank und hatte immer gesundheitliche Probleme. Jetzt war sie total verändert und es ging ihr gut. Sie erzählte mir, dass sie zum Glauben an Jesus gefunden habe und dass er sie so verändert hat. Dann erklärte sie mir, wer Jesus ist, und wir diskutierten viel darüber.

Ich erzählte ihr auch von meinen Sorgen und sie sagte, dass sie für mich beten wird. Als ich wieder daheim war, dachte ich, dass ich das auch einfach mal ausprobieren kann, und zum ersten Mal betete ich zu Jesus.

Gott hört Gebet

Wenig später war der Gerichtstermin, der über meine Aufenthaltsgenehmigung entscheiden sollte. Und wider Erwarten bekam ich die Genehmigung. Ich war völlig überrascht, denn ich wusste ja, welche Schwierigkeiten andere Menschen aus Sri Lanka mit einem Asylantrag hatten. Ich war überglücklich, dankbar und erstaunt. Mein Leben lang hatte ich zu den hinduistischen Göttern gebetet, aber nie eine Antwort bekommen. Und jetzt betete ich einmal zu Jesus und er erhörte mein Gebet!

Wer ist Jesus?

Die Freundin aus Deutschland schenkte mir eine Bibel. Aber ich verstand vieles nicht. Das alles war für mich so neu. Meine Freundin erklärte mir, dass ich nicht halb zu hinduistischen Göttern und halb zu Jesus beten kann. Ich müsse mich entscheiden. Und wenn ich mich für Jesus entscheide, müsse ich die Bibel annehmen. Wieder erklärte sie mir sehr viel. Ich hörte ihr zu und liess das einfach mal stehen.

Dann stand Weihnachten an und ich wollte unbedingt in die Kirche gehen, doch meine Brüder waren erbost. Sie sagten, dass dieser Gott uns damals den schlimmen Tsunami geschickt habe, und ausserdem sei ich Hindu und deswegen könne ich nicht zu einer Weihnachtsfeier gehen. Sie drohten sogar, mit mir zu brechen, wenn ich hingehe. Aber ich wollte unbedingt Weihnachten erleben. Ich musste mehr von Jesus erfahren. Leider verstand ich in der Kirche immer nicht so viel, da ich ja gehörlos bin.

Ein paar Monate später sah ich einen Film über die Kreuzigung von Jesus. Es machte mich sehr betroffen, dass er für meine Schuld gestorben ist. An diesem Tag entschied ich mich, Jesus in mein Leben einzuladen. Er hat alles für mich gegeben, da wollte ich auch zu ihm gehören.

Gott ist da

Seitdem darf ich immer wieder erleben, dass Gott real ist und dass er für mich sorgt. Wie durch ein Wunder fand ich eine Wohnung und Arbeit. Und dann hörte ich von einer Kirche, in der auch für Gehörlose übersetzt wird. Dort ist es wunderschön. Es werden Loblieder für Gott gesungen und die Bibel wird erklärt. Vorher war es immer schwer für mich, etwas über Gott zu verstehen, aber hier durfte ich die Schweizer Gebärdensprache besser lernen und so viel über Gott erfahren. Hier habe ich auch zum ersten Mal vom Heiligen Geist gehört und durfte erleben, dass er erfahrbar ist. Gott ist so gut und ich bin so froh, dass ich Jesus kennenlernen durfte. Jesus liebt mich und er liebt auch dich!

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Datum: 31.05.2017
Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Jesus.ch / Youtube

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