Hans-Peter Lang

Jesus ist der verlässliche Wegweiser an jedem Wendepunkt

Eine Gesellschaft aus egozentrischen Selbstdarstellern kann längerfristig nicht gut gehen. Das sagt Hans-Peter Lang, der Gründer der Stiftung Wendepunkt. Aber Herzen, die aus dem Glauben an Jesus geprägt wurden, könnten die Gesellschaft verändern:

Zoom
Hans-Peter Lang, der Gründer der Stiftung Wendepunkt
Denker und Philosophen weisen im 21. Jahrhundert vermehrt auf die Risiken unserer Zeit hin. Der WEF-Gründer Klaus Schwab sprach in der «Schweiz am Sonntag» vom 12.01.2014 von einer Gesellschaft. die auseinanderdriftet und sieht in vielen Ländern eine verlorene Generation von Jugendlichen heranwachsen. Und Reinhard Haller, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeut, formuliert es in diesen Worten: «Blicken Sie in den Spiegel des Narziss, erblicken Sie das Gesicht der Gesellschaft.» Und er fährt fort mit der Aussage, dass Narzissmus, die Leitneurose unserer Zeit, keine eindeutige Form kenne (Nordwestschweiz, 15.01.2014). Vor kurzem noch, so Haller, seien als gesellschaftliche Ideale vorrangig Gesundheit, Beruf und Partnerschaft genannt worden. Seit zwei Jahren würden die Leute als Erstes sagen: «Mich selbst verwirklichen.»

Wegweiser, die in einer Sackgasse enden

Bereits die Impulse der 68er-Bewegung und die damit verbundenen gesellschaftlichen Veränderungen mit der Auflösung traditioneller christlicher Werte waren zum Teil stark geprägt von der Devise der Selbstverwirklichung. Letztlich erschwerte es diese Protestbewegung mit ihrem Wertezerfall und ihrer fast grenzenlosen Toleranz den nachfolgenden Generationen, Orientierung zu finden. Denn eine Gesellschaft aus egozentrischen Selbstdarstellern zerstört jegliche Gemeinschaft und letztendlich sich selbst. 

Bleibt die Selbstverwirklichung das Ziel der heutigen Generation, wird die Zahl der Psychischkranken und Suizidgefährdeten noch drastischer zunehmen. Der Mensch ist von Gott zur Gemeinschaft mit ihm und den Mitmenschen und nicht zum Narzissmus geschaffen.

Stattdessen: Veränderte Herzen!

Die wirklich relevante Geschichte der Menschen aber wurde vor 2000 Jahren geschrieben, als Gott, der diese Welt liebt, seinen Sohn Jesus Christus in die Welt sandte. Nicht um sie zu richten, sondern um sie zu erlösen. Diese Liebe verändert Herzen und befähigt Menschen, das Gleiche zu tun. Die Botschaft von Jesus war für die Hoffnungs- und Orientierungslosen, für die Suchenden und Benachteiligten dieser Welt. In den vergangenen Jahrtausenden konnte keine Revolution oder Reformation diese Sehnsucht nach Geborgenheit und innerem Frieden erfüllen. Als Jesus Christus in unsere Welt kam, wurde der Friede verkündet. Als er diese Welt verliess, hat er uns seinen Frieden hinterlassen. Das Wort Gottes bleibt für immer mein Wegweiser und begleitet mich im Alltag, um den Frieden mit mir und im Miteinander zu bewahren.

Hans-Peter Lang ist Gründer der Stiftung Wendepunkt. Wendepunkt ist eine christliche Sozialunternehmung mit Angeboten zur beruflichen und sozialen Integration.

Webseite:
Wendepunkt

Zum Thema:
Mut zur Pause: «Wir leben zu schnell»
Zeichen des Aufbruchs: Gnadauer Verband will Gemeinschaften gründen und beleben
Frauen und Religion: Wo bleiben Würde und Gleichberechtigung?

Datum: 06.04.2014
Autor: Hans-Peter Lang
Quelle: Wende 1/14

Adventskalender

Anzeige

Werbung

RATGEBER

Für eine besondere Adventszeit Neue Weihnachts-Traditionen einführen
Plätzchen backen, Geschenke basteln, auf den Weihnachtsmarkt gehen – das sind sicher nette Rituale...

Adressen

CGS ECS ICS

Werbung

Livenet Service