JMEM

Gottes Träume für die Schweiz

Am Auffahrtswochenende feierten über 1500 Menschen das 20-jährige Bestehen des Zentrums von ‚Jugend mit einer Mission’ (JMEM) in Wiler im Berner Seeland. Loren Cunningham, Gründer der weltweiten Bewegung, forderte namentlich die anwesenden Schweizerinnen und Schweizer heraus. Sie sollten Gottes Traum für ihr Land neu erkennen und Teil des Traums werden. Cunningham betonte, es gelte das grosse Erbe der Schweiz wieder zu entdecken und es im Dienst an anderen Völkern einzusetzen.

„Welchen Traum träumen wir?“ Diese Frage warf Loren Cunningham am Sonntag Morgen in seiner Predigt im Festzelt auf. Ist es Gottes Traum für die Schweiz, der in der Geschichte Nationen verändert hat – oder unser Traum von einem ruhigen, sicheren Leben? Cunningham erwähnte die Reformatoren Zwingli und Calvin, aber auch die vielen Schweizer Missionare, die er bei seinen Reisen getroffen hat. Alle hätten Spuren hinterlassen und ihr radikaler Gehorsam gegenüber der Bibel habe viel Frucht gebracht. Gastfreundschaft, Integrität, Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit seien keine Zufallsprodukte, sondern Frucht einer von Gottes Wort geprägten Weltanschauung. Diese Qualitäten kommen laut Cunningham der Schweiz zugut; sie seien auch zum Wohle aller anderen 237 Nationen dieser Welt einzusetzen.

Das Gute für sich behalten?

Der JMEM-Gründer forderte die Einheimischen auf, ihr Erbe neu zu ergreifen. „Gottes Ruf, in alle Welt zu gehen, galt nicht nur den Jüngern damals, sondern gilt uns allen.“ Der US-Amerikaner mahnte, wenn Schweizer die Frucht eines Gott wohlgefälligen Lebens nur für sich selber innerhalb der Schweiz geniessen wollen, würden sie seinen Traum für sich nicht erfüllen. JMEM könne als internationale Missionsbewegung Menschen aus verschiedensten Nationen willkommen heissen, die die Einheimischen beschenken.

Entsprechend der Bedeutung, welche die christliche Kinderarbeit für das Team in Wiler hat, lief parallel zu allen Veranstaltungen in einem eigenen Zelt ein Kinderprogramm. Thema: Ein Held für Gott sein. Die Kinder feierten Gott und überlegten, was im Leben wichtig ist und wem sie nachfolgen wollen.

Die eigene Berufung erkennen und Schritte tun

Das Jubiläum in Wiler stand im Zeichen der Dankbarkeit gegenüber Gott und den vielen Freunden, Studenten, Seminarteilnehmern und Missionaren, die von der JMEM-Basis in alle Welt gegangen sind. Die Erfüllung des Auftrags von Jesus, allen Völkern das Evangelium zu sagen, steht im Zentrum der Kurse, Seminare und Einsätze. Die Teilnehmenden sollen ihr Potenzial erkennen und nächste Schritte in ihrer Berufung tun, in der Schweiz oder im Ausland.

Seit 1987 wurden Menschen aus 82 Ländern geschult. Im Moment arbeiten rund 35 Mitarbeiter mit ihren Familien in Wiler. Die Mitarbeiter und der Verein JMEM Wiler werden von privaten Spenden getragen. International stehen sozialdiakonische Projekte, Evangelisation und Schulung im Vordergrund.

Websites
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JMEM
JMEM Wiler

Quelle: JMEM Wiler, Bearbeitung Livenet
Bilder: JMEM Wiler

Datum: 26.05.2007

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Noch nie wurden so viele Christen verfolgt wie heute. Die überkonfessionelle Menschenrechtsorganisation CSI (Christian Solidarity International) organisiert im fünften Jahr eine Mahnwache und weist hiermit auf die verfolgten Christen weltweit hin.

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