Mann und Frau

Die Welt wieder zusammenbringen

Unsere Welt ist aus wenigen Elementen zusammengebaut. Wer sie auseinanderreisst, zerstört – und wer sie zusammenhält, trägt zum Bestand der Welt bei. Zum Beispiel: Mann und Frau.

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Folgende Geschichte erzählte Nicky Gumbel, der Erfinder des weltweit erfolgreichen Alpha-Glaubenskurses, in seinem Blog:

Ein vielbeschäftigter Vater überlegte, wie er seine kleine Tochter für eine Weile beschäftigen konnte. In einer Zeitschrift fand er eine Weltkarte, die schnitt er in viele Einzelstücke. Diese Teile gab er seinem Kind und bat es, dieses Puzzle wieder zusammenzusetzen.

Es dauerte gar nicht lange, da sagte das Mädchen, es sei schon fertig mit der Arbeit. Der Vater war sehr überrascht, wie schnell sie war, und fragte sie, wie sie das geschafft habe. Sie antwortete: «Als du die Seite aus der Zeitschrift gerissen hast, habe ich gesehen, dass auf der Rückseite der Weltkarte ein Bild von einem Mann und einer Frau war. Und da dachte ich, wenn ich den Mann und die Frau wieder zusammenbringen könnte, dann könnte ich damit auch die Welt wieder zusammenbringen.»

Die Rückseite

Oft fragen wir uns, warum das Zueinander von Mann und Frau heute so unter Beschuss ist. Warum gibt es eine aggressive Ideologie, die um jeden Preis leugnen will, dass es so etwas wie eine schöpfungsmässige «Norm» gibt, die dem Leben zugrunde liegt?

«So schuf Gott den Menschen als sein Ebenbild, als Mann und Frau schuf er sie. Er segnete sie und sprach: 'Vermehrt euch, bevölkert die Erde, und nehmt sie in Besitz!'» (1. Buch Mose, Kapitel 1, Vers 27). Mit diesen einfachen Worten begründet die Bibel eine Zuordnung, die wie ein Grundbaustein der Schöpfung funktioniert. Und jenseits aller Männer- und Frauenwitze tun wir gut, wenn wir uns vor Augen führen, dass in dieser Polarität von Mann und Frau die Schöpfung zusammengehalten wird. Mindestens drei Dinge fallen in diesem Vers 27 auf.

Ebenbild Gottes

Der Grund, dass es Männer und Frauen gibt, ist keine Laune der Natur – und erst recht keine beliebige gesellschaftliche Konstruktion. Nach dem christlichen Verständnis ist Gott das Urbild und der Mensch sein «Ebenbild». Das bedeutet, dass Mann und Frau in Gott angelegt sind. Gott ist nicht nur «männlich». Nur miteinander bilden Mann und Frau den Gott ab, der sie sich ausgedacht hat. Christliches Macho-Gehabe kann sich nicht auf die Bibel stützen, genauso wenig wie eine feministische Mutter-Erde-Ideologie.

Gesegnet

Männer und Frauen sind miteinander gesegnet. Es ist, als wenn Gott sagt: «Ich habe euch so gewollt, und miteinander habt ihr meinen vollen Segen.» Dieser Segen ist eine von Gott zugesprochene Realität, dass es Mann und Frau miteinander gut gehen soll. Die Zuordnung von Mann und Frau steht unter dem vollen Ja und unter der Freude Gottes. Auch hier ist es gut, dass wir unsere Männer- und Frauenwitze mal einen Moment schweigen lassen und für die unergründliche Weisheit Gottes danken, dass er nicht nur Männer und nicht nur Frauen geschaffen hat, sondern beide. Nur zusammen nehmen wir die Welt in «Stereo» wahr. 

Die Welt gestalten

Nur Mann und Frau gemeinsam können sich vermehren, die Erde bevölkern und sie gestalten. Alle anderen Zuordnungen sind Sackgassen. Gott will Leben, Fülle, Gestaltung. Als Mann und als Frau zusammen sind wir quasi seine «Statthalter», die aus seiner Schöpfung etwas machen sollen: wir sollen sie «bebauen und bewahren», nützen und schützen.

Wer die Zuordnung von Mann und Frau hinterfragt oder verneint oder meint, sie ergänzen zu müssen, bringt nicht mehr Reichtum ins Spiel, sondern zerstört letztlich einen Grundbaustein der Schöpfung Gottes. Es ist wie im Puzzle oben: Wer Mann und Frau zusammenbringt, bringt auch die Welt wieder zusammen.

Zum Thema:
Gabriele Kuby im sbt: Gender-Mainstreaming – die Sackgasse der westlichen Gesellschaft
GenderGaga: Über Ampelweibchen und andere Absurditäten

Datum: 11.11.2015
Autor: Reinhold Scharnowski
Quelle: Jesus.ch / geliebtes-leben.de

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