FLUCHEN

"Aus einem Munde kommt Loben und Fluchen. Das soll nicht so sein, liebe Brüder." (Jakobus 3, 10)

Wer mit dem Hammer statt dem Nagel seinen eigenen Daumen trifft, verspürt die Neigung, seine Gefühle in Worte zu fassen. Wir fluchen, wenn wir in die Enge getrieben worden sind. Nun können wir es aber nicht verhindern, in solche Situationen zu kommen. Im Sport sind sie vorprogrammiert. Da wird es plötzlich eng in der Zeit, "die Knochen" tun einem weh, der brutal zupackende Wiederholungstäter der gegnerischen Mannschaft möchte das Fass zum Überlaufen bringen. Manchmal muss man einfach schimpfen. Deutliche Töne wirken Wunder, doch der Fluch hat immer etwas Herabwürdigendes an sich - ganz besonders dann, wenn darin sogar noch der Name Gottes vorkommt. Das soll nicht so sein!

Gerade in Situationen, wo du tatsächlich in die Enge getrieben worden bist, stehen dir andere Möglichkeiten offen, zum Beispiel dann, wenn es dich zum Fluchen drängt, Gott bewusst zu loben. Oder für den, der dich unter Druck bringt, zu beten und Gott auch unter Schmerzen zu danken, dass er jetzt der Herr der Situation ist.

Das klingt so einfach. Ist es das wirklich? Schimpfen, murren, fluchen, aber auch danken und loben kann man sich angewöhnen und wieder abgewöhnen. Unser bedrängtes Gemüt kann sich durch alle fünf Dinge Luftmachen. Doch du musst dich entscheiden. Am besten nicht erst, wenn der Hammer den Daumen getroffen hat oder du zum wiederholten Mal gerade an dir selber gescheitert bist. Es sollte vorher schon klar sein, dass du nicht fluchen möchtest. Ein Christ, der ständig murrt, schimpft und im schlimmsten Falle flucht, ist ein miserables Aushängeschild für ein Leben mit Jesus. Es ist nicht tragisch, wenn uns da und dort mal "der Gaul durchgeht", aber wir schaden uns selbst, anderen und vor allem der Sache des Reiches Gottes, wenn das mahnende Wort eines Jakobus ausgeschlagen und die Sache zur Gewohnheit geworden ist. "Das soll nicht so sein, liebe Brüder [und Schwestern]."

Datum: 24.02.2004
Quelle: SRS online

Publireportage

STH Basel
Wie lassen sich diese drei Begriffe «bibelorientiert – universitär – für Kirche und Gemeinde» vereinen? Am besten, Du kommst vorbei und machst Dir selber ein Bild davon.

Anzeige

Diese Artikel könnten Sie interessieren

Tempo-Talent aus Ghana
Maame Biney (18) kam in Ghana zur Welt. Noch keine 20 Jahre alt, startet die Eisschnellläuferin bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea für die...
Innovative Schulbildung
Jede Schule bereitet die Kinder auf ihr Leben vor. Die Schulkooperative in Thun orientiert sich dabei am Glauben an Gott und arbeitet eng mit den...
Die Angst, etwas zu verpassen
Manchmal wirkt es so, als hätten alle um einen herum ein aufregendes Leben. Den Traumjob, den Märchenprinzen, die perfekte Familie... Da kann einen...
«I can't get no ...»
Gibt es ein «von Gott geschaffenes Vakuum» im Herzen jedes Menschen? Eine Sehnsucht, die nur von Gott erfüllt werden kann und ausgefüllt wird? Der...

Werbung

RATGEBER

Die Angst, etwas zu verpassen Wenn andere meine Träume leben
Manchmal wirkt es so, als hätten alle um einen herum ein aufregendes Leben. Den Traumjob, den...

Adressen

CGS ECS ICS

Werbung

VERANSTALTUNGEN

7.9.2018 - 24.3.2019 in Biel/Bienne

Livenet Service