Zu allen guten Werken bereit. Das ist das Leitmotiv des Christen in der Welt. Dieser innere Massstab befreit von der Angst um sich selbst, befreit aus dem Echoverhalten, das nur gleich mit gleich vergilt. Solch ein Leben nährt sich aus der ...
Gott wird in Jesus einer unter uns, ein Mann ohne Macht, ein Bote des Friedens, der Heiland. Er liefert sich in Jesus an uns aus. Wehrlos bleibt er bis zum Tod. Deshalb brauchen wir uns vor ihm nicht mehr zu fürchten. Nicht seine Macht soll unser ...
Ein Arzt, der alle Krankheiten mit der gleichen Medizin kurieren wollte, wäre eine Gefahr für seine Patienten. Was dem einen hilft, kann dem andern schaden. So auch bei Titus: Es brauchen nicht alle die gleichen Worte. Aber alle brauchen Worte, ...
Klare Worte und kämpferische Töne. So schreibt einer, der sich in Gottes Wahrheit festgemacht hat. Was er ist, ist er durch Gott, in Gott, von Gott her. Was er sagt, sagt er aus der Bindung an Gott. Er will den Glauben weitergeben. Dazu braucht ...
Der letzte Lebensabschnitt des Apostels, der hier geschildert wird, ist nicht wie der entspannte Ritt des Westernhelden in den Sonnenuntergang. „Demas hat mich verlassen“ (V.10), wie auch einige andere Mitarbeiter und Freunde; Alexander hat mit ...
„Sie werden die heilsame Lehre nicht ertragen“ (V. 3). „Sie“ könnten wieder die Gnostiker sein (s. Text vom 18.5.), aber der Gedanke ist zu spannend, um sich die Frage nicht auch selbst zu stellen: Was heisst, „die Lehre nicht ertragen“? Sie ...
Im Neuen Bund, den Gott mit uns durch Jesus geschlossen hat, ist jeder fähig, Gott in seinem Herzen zu begegnen, ihn zu erkennen. Der Bund und das Gesetz Gottes sind nicht mehr „aussen“. Wir sind eben nicht mehr auf die Einhaltung äusserer ...
So, wie die Wahrheit uns in einer Person begegnet, so ist die Schrift keine Ansammlung von theologischen Aussagen und moralischen Appellen. „Alle Schrift (ist) von Gott eingegeben“ (V.16, wörtlich im griechischen Grundtext: gottgehaucht). Der ...
Der „Lasterkatalog“ ab V. 2 klingt wie eine allgemeine Beschreibung solcher Menschen, die sehr weit von Gott weg sind. V. 5 bringt aber eine Wendung: Es geht offensichtlich um „spirituelle“ Menschen („einen Schein von Frömmigkeit“). Vielleicht ...
Jesus verzichtete auf seine göttliche Gestalt und wurde den Menschen gleich – in Knechtsgestalt. Er erniedrigte sich selbst. Gott hat sich durch seinen Sohn Jesus Christus zu uns auf den Weg gemacht, um uns zu dienen. Jesus tat den Willen des ...