Frieden

Alle Welt ruft nach Frieden und jeder hat seine eigene Vorstellung davon. Jeder sucht seinen Frieden und hier liegt schon wieder die Ursache zum Streit. Man traut sich gegenseitig nicht. Man sucht ein Friedensabkommen, woraus man sich Vorteile erhofft. Oder erklärt gerade heraus den Krieg und , jedenfalls geht es jedem oft um die eigenen Vorteile. Viele Parteien machen Friedenserklärungen, aber der Krieg geht weiter. Frieden kann man nicht einfach erklären, auf Papier festhalten. Frieden muss gelebt werden. Nur der gelebte und nicht der erklärte Frieden verändert die Welt.

Gott des Friedens

Hier ist Jesus das grosse Vorbild. Er demonstrierte nicht mit schlagfertigen Parolen - er lebte seine Liebe aus. Sein Leben war eine Demonstration der Liebe und des Friedens Gottes. Niemand musste Jesus fragen, was er zu den Themen Angst, Krieg und Hass meinte. Sein Leben redete in allen diesen Fragen laut und deutlich genug. Er lebte Geborgenheit und Frieden in Gott, sein Leben drückte die Liebe und Barmherzigkeit Gottes aus. Jesus besass das göttliche Potential, mit einem Wort alle seine Feinde zu vernichten, doch er machte davon nicht gebrauch. Er ging einen anderen Weg. Den Weg des Kreuzes, den Weg der Erlösung durch das stellvertretende Leiden. Es war der Weg der vermeintlichen Schwäche. Der Weg der scheinbaren Niederlage. Das perfekte Sündenlamm. So hatte es Gott bestimmt und diesem Willen Gottes war unser Herr Jesus in allem untertan.

Herr der Herren

Darum hat ihn der Vater im Himmel erhöht und ihm den Namen über alle Namen gegeben. Dass vor ihm jedes Knie sich beuge, auf Erden, im Himmel und unter der Erde. Das Jede Zunge bekenne das Jesus Christus der Herr sei. So lehrt es uns die heilige Schrift. Er ist der wahre Friedefürst. Erst seine Herrschaft bringt, was die Menschen so sehr ersehnen: Wahren Frieden, Gerechtigkeit und eine neue Schöpfung. Er hat Frieden gelebt trotz Anfechtung von Satan, Menschen und Naturgewalten. Er hat Frieden gelebt in der Verlassenheit, in Verleumdungen bis hinein in seinen Märtyrertod am Kreuz. Er betete für seine Feinde und segnete, die ihn fluchten. Als die Soldaten ihm bei der Kreuzigung die Nägel durch Hände und Füsse schlugen betete er: Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. Dieser, in Jesus Christus sichtbare Frieden ist das Angebot Gottes an diese Welt des Krieges.

Tief im Inneren

Gottes gelebter Friedensvertrag heisst: Jesus Christus. Frieden ist also nicht ein Stück Papier, Frieden ist nicht irgendeine Gemütsstimmung. Frieden ist eine Person. Die Bibel sagt: Jesus ist unser Frieden. Und Jesus Christus sagte selbst: Meinen Frieden gebe ich Euch, nicht wie die Welt gibt, gebe ich. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht. Diesen höchsten Frieden, diesen Frieden in jeder Situation, bis hinein in den Tod. Diesen göttlichen Frieden will Jesus in unserem Leben aufrichten. Und in der kleinsten Zelle der Gesellschaft, in unserem eigenen Herzen beginnt dann ein Stückchen der neuen Welt Gottes. Hier brauchen wir zuerst Frieden. Hier tobt der Krieg, der über unser eigenes Leben entscheidet. Und hier will Jesus mit seiner gelebten Friedensinitiative beginnen.

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Datum: 03.06.2005
Autor: Dick Leuvenink
Quelle: FEG Basel

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