"Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe; auf den sollt ihr hören!" Matthäus 17,5

"Auf den sollt ihr hören!" Merkt auf das, was er sagt, bemüht euch, es zu verstehen; nehmt es von Herzen an und glaubt es. Vertraut zuversichtlich darauf und gehorcht freudig. Alle diese Vorschriften sind in dem Wort enthalten: "Auf den sollt ihr hören!"



Es ist, als wenn der Vater sagte: "Ihr braucht nicht mehr auf Mose zu hören, hört ihn! Ihr braucht auch nicht mehr auf Elia zu hören, hört meinen Sohn!"



Es gibt Tausende von Priestern in der Welt, die sagen: "Hört uns!" Aber der Vater sagt: "Auf den sollt ihr hören!"



Viele Stimmen verlangen unsere Aufmerksamkeit: neue Philosophien, alte und moderne Theologien und wieder aufgelebte Ketzereien. Aber der Vater sagt: "Ihn höret!"



Erhebt jemand den Anspruch, ein Nachfolger Jesu Christi zu sein? Der Vater spricht nicht von Nachfolgern, sondern befiehlt uns, ihn zu hören. Wenn Jesus tot wäre, könnten wir vielleicht auf andere hören; aber da er lebt, gilt auch heute noch der Befehl: "Auf den sollt ihr hören!"



Hört nicht auf mich; denn ich habe nicht mehr Anspruch auf eure Aufmerksamkeit als irgendein anderer Mensch.



Oh, dass wir damit zufrieden wären, Christus zu hören, und unsere Ohren vor allen anderen Stimmen verschlössen!



Ist er Gottes Sohn? Dann hört ihn! Petrus, du brauchst keine Hütten zu bauen. Der Vater befiehlt, auf Jesus, deinen Herrn, zu hören. Es ist besser, Christus zu hören, seiner Lehre zu glauben und ihm zu gehorchen, als Kathedralen für ihn zu bauen.



Petrus, du brauchst dir nicht viel Sorge und Mühe zu machen und die Martha zu spielen! Es wäre besser für dich, mit Maria zu seinen Füssen zu sitzen und ihm zuzuhören.



Als damals die Menschen zu Pharao kamen und um Korn baten, sprach er: "Geht hin zu Joseph!" Heute spricht Gott zu den Menschen: "Geht hin zu meinem Sohn! Niemand kommt zum Vater als nur durch Jesus Christus." Gott hat zu uns durch seinen Sohn gesprochen. Lasst uns auf ihn hören, damit unsere Seele lebe!

Datum: 11.04.2006
Autor: Charles H. Spurgeon
Quelle: Auf dein Wort

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