Warnung von Michael Youssef

Der Islam profitiert von falschen christlichen Lehren

«Die islamische Ideologie wächst, sobald es irgendwo ein Vakuum gibt. Wenn ein Vakuum im Christentum entsteht, füllt das der Islam.» Dieser Meinung ist der ägyptische Pastor und Leiter des Mediendienstes «Leading the Way», Dr. Michael Youssef. Er warnt Christen davor, mit falschen Lehren zu «flirten».

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Dr. Michael Youssef
Am Rande des Leitergipfels zu Verfolgung von Christen in Washington D.C. (Livenet berichtete) erklärte Youssef in einem Interview mit Christian Post, wenn Christen der biblischen Lehre und Wahrheit den Rücken kehren oder sich für andere Lehren öffnen, beispielsweise dass es auch andere Wege zu Gott gibt oder dass man durch andere Religionen gerettet werden kann, so sei dies Nährboden für den Islam.

Vakuum in Nordafrika

Als Beispiel griff der Pastor, der in Ägypten geboren wurde und heute in den USA lebt, auf die Geschichte Afrikas im 2. Jahrhundert nach Christus zurück. «In Nordafrika gab es die Häresie des Montanismus. Die Leute sagten, dass der biblische Kanon noch nicht abgeschlossen war. Das verbreitete sich schnell in Tunesien, Marokko und Algerien. 90 Prozent der Bevölkerung Nordafrikas war zu der Zeit christlich.» Durch die falsche Lehre hätten sich die Menschen damals in diesen Ländern dem Islam geöffnet, der bald darauf mit den Arabern auch nach Nordafrika kam. «Innerhalb von 35 Jahren wurden viele der Kirchen in Moscheen umgewandelt. So etwas geschieht, wenn Menschen dem biblischen Christentum den Rücken zuwenden.» Und deshalb sei auch die Reformation mit ihrer rein biblischen Lehre so wichtig gewesen.

Nicht mit der Welt flirten

Eine ähnliche Gefahr sieht der Autor zahlreicher Bücher auch heute. Und deshalb hat er nun ein Buch zum Thema veröffentlicht. «Die Barbaren sind hier: Den Zusammenbruch der westlichen Zivilisation in Zeiten des Terrorismus verhindern», so der Titel. «Ich rufe Christen dazu auf, nicht mehr mit der Welt zu flirten, nicht mehr mit den falschen Lehren zu flirten, oberflächlichen Predigten, Gutfühl-Predigten, und stattdessen mit der Wahrheit des Evangeliums weiterzumachen. Es nicht nur zu verteidigen, sondern es zu predigen, zu evangelisieren, die Lehre des Evangeliums ernst zu nehmen. Der Trend wird so weiterlaufen, bis dies in der Kirche geschieht.»

Viele Konvertiten – «Das gibt mir Hoffnung»

Der Islam sei eine Religion der Eroberung. Für Muslime gebe es nur einen Weg zu Allah und jeder, der vor Mohammed kam, müsse deswegen getötet werden. «Bis der Herr wiederkommt, werden sie weiter das tun, was sie tun. Doch es gibt noch etwas, das uns die Medien nie erzählen würden, und das sind die Bekehrungen von Muslimen. Heute kommen mehr Muslime zu Christus als in den 1400 Jahren muslimischer Mission. Das gibt mir Hoffnung!»

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Datum: 23.05.2017
Autor: Rebekka Schmidt
Quelle: Livenet / Christian Post

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