Was ist der richtige Weg?

Daniel Zingg, Mitglied des Initiativkomitees „Gegen den Bau von Minaretten“, Pressesprecher des Aktionskomitees „Stopp Minarett“ Langenthal, gibt folgende Stellungnahme zu diesen Meldungen ab:

„In der komplexen Frage der islamischen Symbolbauten muss differenziert und nicht plakativ argumentiert werden. Wenn Samuel Schmidt sagt, die Initiative sei aus seiner Sicht „der falsche Weg“, hat er damit noch lang nicht gesagt, was aus seiner Sicht der richtige Weg sei. Solche Aussagen sind schnell gesagt, lassen aber inhaltlichen Gehalt vermissen. Denn gäbe es einen anderen, gangbaren Weg, müsste Herr Schmid davon Kenntnis haben.

Die Initiative „Gegen den Bau von Minaretten“ steht nicht am Anfang sondern vielleicht am Schluss eines bereits mit vielen grösstenteils vergeblichen Integrationversuchen bepflasterten Weges. Die Initiative ist, wie Samuel Schmid richtig erkannte, „Ausdruck einer gewissen Sorge“. Genau an dieser Stelle verpasst es der Bundesrat, diese Sorge zu definieren. Die Sorge gegenüber der wachsenden und immer mehr an Einfluss gewinnenden Islamisierung ist nicht von gestern auf heute entstanden. Sie ist in den letzten Jahrzehnten gewachsen. Das Hauptproblem ist nicht auf moslemischer Seite zu suchen, sondern in der gleichgültigen und zum grossen Teil von Unwissenheit geprägten politischen Haltung gegenüber der Ideologie des Islam. Nur so ist es zu erklären, dass Samuel Schmid in einem Atemzug die Gleichartigkeit von Christentum, Judentum, Buddhismus und Islam nennt, ohne auch nur in einem Satz die markanten Unterschiede zu nennen. Oder auch nur annähernd auf die militanten, sich im Koran befindenden Aussagen, die ihre Gültigkeit übrigens nicht verloren haben, zu verweisen.

Wenn von Seiten des Bundesrates behauptet wird, „In der Schweiz gälten Glaubens- und Gewissensfreiheit. Deswegen würden keine rechtsfreien Räume oder ein anderes als Schweizer Recht geduldet, somit auch keine Zwangsheiraten, so genannte Ehrenmorde und keine Selbstjustiz,“ (NZZonline 13. Mai 2007) muss die Frage erlaubt sein, ob der Bundesrat hier Wunschdenken und Tatsachen verwechselt. Ist diese Aussage von Herrn Schmid in den Medien richtig wiedergegeben worden, ist mancher Durchschnittsbürger in diesen Fragen besser informiert als der Bundesrat.

Gerne würde ich Herrn Schmid mit konvertierten Moslems bekannt machen, die auch in der Schweiz um ihr Leben bangen müssen, weil sie dem Islam den Rücken gekehrt haben. Als jemand, der sich seit Jahren mit der Islamisierung in der Schweiz auseinandersetzt, muss ich Aussagen von Samuel Schmid in die Ecke des Dilettantismus verbannen.

Als Schweizervolk haben wir das Recht, ungeschminkt und objektiv über Veränderungen und Strömungen in unserer Gesellschaft informiert zu werden. Letztendlich muss es dem Schweizer möglich sein, auf Grund objektiver Informationen demokratisch zu entscheiden, ob er diese nachhaltigen Veränderungen, die unweigerlich durch den islamischen Vormarsch stattfinden, will oder nicht.

Ein Nein zum Bau von Minaretten ist nicht ein Nein zum Moslem als Menschen. Im Gegenteil, wir sagen Nein zur Islamisierung aber Ja zum Menschen. Kein Moslem ist in der Ausübung seines Glaubens eingeschränkt, wenn kein Minarett in der Schweiz gebaut werden darf. Minarette sind Macht- und Eroberungssymbole. Ein Stopp zu den geplanten Minarettbauten bietet die Möglichkeit, hier einen Marschhalt zu fordern, ein Überdenken und ein Rückbesinnen auf unsere christlichen Werte, die sich nun mal trotz aller Beteuerungsversuche mit islamischen Tendenzen und Grundsätzen nicht vereinbaren lassen.

Wenn Frau Micheline Calmy-Rey vor der internationalen Presse betont, die Initiative lasse sich nicht mit der Religionsfreiheit in unserem Lande vereinbaren, verschweigt sie, dass die Initiative gerade die Wahrung der Religionsfreiheit zum Ziel hat. Die Aussage: „Eine solche Initiative gefährdet Schweizer Interessen und die Sicherheit von Schweizerinnen und Schweizern“ kommt schon fast einem Erpressungsversuch gleich, nach dem Motto: ‚wenn ihr euch wehrt wird man zuschlagen.’

Auf Grund dessen, was täglich aus der internationalen Presse auf uns einprasselt, ist es tatsächlich schwierig, den Islam als friedliche Religion zu verkaufen. Auch wenn das unangenehm ist vor Medien zu vertreten, darf vom Bundesrat in der heiklen Frage der sichtbaren Islamisierung in unserem Lande mehr Objektivität und Sachverständnis erwartet werden.“

Daniel Zingg (EDU), Mitglied des Initiativkomitees „Gegen den Bau von Minaretten“, Pressesprecher des Aktionskomitees „Stopp Minarett“ Langenthal/Gesamtkomitee „Gegen den Bau von Minaretten“

Datum: 18.05.2007

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