Nigerianische Bob-Mannschaft

Sie glauben an die Bibel – und an den olympischen Gedanken

Jetzt ist auch Afrika erstmals mit einem Bob an den olympischen Spielen vertreten: Die drei Nigerianerinnen Seun Adigun, Ngozi Onwumere und Akuoma Omeoga starten in Südkorea. Sie bekennen sich zudem zum Glauben an Gott, was sie in verschiedenen Posts in sozialen Medien bezeichnen. So schrieb beispielsweise Ngozi Onwumere: «Jesus ist der, der meine Seele liebt.»

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Erstmals ist Nigeria mit einem Bob-Team an den Olympischen Spielen vertreten.
Wissen Sie bereits, was Sie zwischen dem 17. und 23. Februar 2018 tun? Nicht jeder plant so weit voraus – Seun Adigun, Ngozi Onwumere und Akuoma Omeoga jedoch schon: An den entsprechenden Daten starten die drei Nigerianerinnern mit ihrem Bob bei den olympischen Spielen im südkoreanischen PyeongChang; insgesamt dauern die Spiele vom 9. bis 25. Februar.

Erinnern wir uns zurück an den Film «Cool Runnings»: Nachdem die jamaikanischen Bob-Athleten sahen, wie die Cracks der Bob-Spitzennation Schweiz trainieren, begannen sie, vor dem Start ihren Countdown auf Schweizerdeutsch zu zählen: «Eis, zwöi, drüü!»

«Das geht über eure Vorstellungskraft…»

In Anlehnung an das jamaikanische Wintermärchen dürften jetzt auch die Nigerianerinnen singen: «Das geht über eure Vorstellungskraft, Nigeria hat 'ne Bobmannschaft!» An den Spielen in Südkorea stehen die Afrikanerinnen übrigens unter anderem dem Team aus Jamaika gegenüber; im Starterfeld sind Bobs aus insgesamt zwölf Nationen dabei.

Adigun gehört somit zum Kreise jener Athleten, die sowohl an Sommer- wie auch an Winterolympiaden gestartet sind – wie etwa die christliche Sprinterin Lolo Jones. Die Leaderin der Neo-Bob-Nation Nigeria startete 2012 in London über 100 Meter Hürden für Nigeria. Neuland ist der Bob für sie aber nicht: 2015 gelangte sie als Anschieberin mit der US-Pilotin Brittany Reinbolt beim Weltcup auf Rang 9.

Ngozi Onwumere ist ebenfalls eine vorzügliche Sprinterin: Sie ist Afrika-Meisterin mit der nigerianischen 4-mal-100-Meter-Staffel.

Tipps zum Bibellesen

Seun Adigun sagt, dass sie nicht an den Zufall glaubt. So schrieb sie schon früher bei Facebook: «Ich bin eine gottesfürchtige Frau. Ich glaube, dass man gesegnet wird, wenn man die Möglichkeiten ausschöpft und mit einem selbstlosen Herzen agiert. «Die Ehre gehört immer Gott», schreibt Adigun auch auf ihrem Twitter-Kanal. Und bei Instagram empfiehlt sie: «Pray & Trust» («Bete und Vertraue»).

Ngozi Onwumere erklärt ebenfalls bei Facebook: «Jesus is the lover of my soul» («Jesus ist der, der meine Seele liebt»). Beim Portal «Pinterest» publiziert sie zudem Tipps, wie man das tägliche Bibellesen verbessern kann.

Zum Thema:
Wie bei «Cool Runnings»: Gottesfürchtige Nigerianerinnen wollen mit Bob an Winterspiele
Olympia-Goldgewinnerin: «Jesus ist meine grösste Belohnung»
Olympia-Heldin: «Ich sehe Gottes Wirken überall um mich herum»

Datum: 26.11.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Facebook / Twitter / Instagram

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Wie lassen sich diese drei Begriffe «bibelorientiert – universitär – für Kirche und Gemeinde» vereinen? Am besten, Du kommst vorbei und machst Dir selber ein Bild davon.

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