Gebetskongress in Wien

Zum Beten aufs Schiff!

Von heute Samstag bis Montag findet in Wien der „austrian prayer congress“ (apc) statt. Gegen 800 junge Christen in Österreich treffen sich auf dem Donauschulschiff, um Gott „face2face“ zu begegnen.

face2face, von Angesicht zu Angesicht: Der dreitägige Gebetskongresses soll nach Mitorganisatorin Monika Faes von der Österreichischen Evangelischen Allianz den Teilnehmenden die Begegnung mit Gott ermöglichen. „Denn Gottes Gegenwart verändert uns – und die Menschen um uns!“

Von Gott angestrahlt

Faes erinnert an Mose, der in die Stiftshütte ging, um Gott zu begegnen. „Das veränderte ihn. Sein Angesicht strahlte. Dann brachte er Gottes Gegenwart zu den Menschen, face2face. Genauso wollen wir beim apc in Wien Gott begegnen, face2face.“

Lobpreis- und Gebetszeiten stehen im Mittelpunkt. Und dann, so Faes, „wollen wir hinausgehen in unsere Bundeshauptstadt Wien und Gottes Gegenwart zu den Menschen bringen, face2face.“

Gebetseinsätze

Schauplatz des apc ist das Schulschiff Bertha von Suttner und seine Turnhalle auf der Wiener Donauinsel, wo sonst Gymnasiasten unterrichtet werden. Für den Sonntagnachmittag sind Gebetseinsätze an verschiedenen Orten Wiens geplant. Dabei wird konkret für Menschen gebetet. Und es wird auch Stationen geben, bei denen die Teilnehmer an die Vergangenheit erinnert werden. In diesem Zug ist auch eine Abschlussversammlung am Heldenplatz geplant, mit einem stillen Gedenken an die Judenpogrome des Novembers 1938.

Wallfahrt – Vorhof – Tempel – Gebetsnacht – Aussendung

Durch diese fünf Themenbereiche werden die Teilnehmer beim apc hindurch geführt. Rund ein Dutzend Mitarbeiter haben in den letzten Monaten das dichte Programm zusammengestellt.

Die Veranstalter wollen Begegnungen ermöglichen: „Die Vorarlberger treffen die Burgenländer und die Kärntner die Niederösterreicher, die Freikirchler treffen die Landeskirchler und die ‚Rechten‘ die ‚Linken‘…“ Auch das Bistro mit seinen Waffeln und das Catering von „kulinario“ sollen dazu beitragen, dass die Teilnehmer sich näher kommen, austauschen und einander ermutigen können.

Einer ist nicht mehr dabei

Der unerwartete Herztod des Leiters der früheren Lobpreisband „toolbox“, Richard Schmidt, im Alter von 31 Jahren, hat die Vorbereitungen des apc überschattet. In einem Brief an die apc-Teilnehmer schrieb Dietrich Fischer-Dörl, Leiter des Kinder- und Jugendwerks der Baptisten:

„Auf Richies Todesanzeige steht der Vers ‚Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn‘. Das ist doch eine unglaubliche Aussage. Kann das so gemeint sein? … Tatsache ist, dass wir alle nicht bleiben werden. Aber Er umgibt uns, auch in der Stunde unseres Todes, und in ihm bleiben wir geborgen. … Und wo er ist, da ist vollendetes, ‚pralles‘ Leben!“ Fischer lädt die Christen Österreichs ein, am apc die Begegnung mit Gott face2face zu suchen,„mit einem riesigen Lobpreis zu Seiner Ehre“. Face2face – so wie Richie dies bereits erlebe.

Breite Trägerschaft

Die Österreichische Evangelische Allianz, die den apc zusammen mit zahlreichen Partnern veranstaltet, betont, dass es darum geht, „dass sich auf dem apc Allianz praktisch vollzieht. Etwa 50 Werke und Organisationen unterstützen den apc mit ihrem Namen und teilweise praktischer Mitarbeit, viele stellen sich auf dem Schiff mit Ständen vor.

Links zum Thema:
www.austrianprayer.at/
Mehr zur Gebetsbewegung in Österreich

Quelle: Österreichische Evangelische Allianz, Bearbeitung Livenet

Datum: 06.12.2008

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