Brückenbauer

Republik Österreich ehrt Methodisten-Bischof Bolleter

Die Republik Österreich hat dem Methodisten-Bischof Heinrich Bolleter für seine Verdienste als Brückenbauer in Europa das Grosse Silberne Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Oesterreich verliehen.

Die Feier fand am 9. März während der Tagung des Exekutivkomitees der Methodisten von Mittel- und Südeuropa in Wien statt. Der Aufsichtsbereich von Bischof Bolleter umfasst 15 Länder; darin sind eingeschlossen Tunesien und Algerien, Frankreich, Schweiz, Österreich, Polen, Tschechien, Ungarn, die Slowakei und alle Balkanstaaten.

Die Republik Österreich hat Bischof Bolleter für seine Tätigkeit als Brückenbauer geehrt, Brückenbauer zwischen Österreich und den verschiedenen Staaten des ehemaligen Ostblocks. Die Ehrung fand im Audienzsaal des Palais Starhemberg statt, dem Sitz des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Beim Festakt waren nicht nur die Mitglieder des Exekutivkomitees anwesend, sondern auch die 13 Superintendenten, die in ihren jeweiligen Ländern Bischof Bolleter vertreten und die Arbeit im Land leiten.

Ein wahrer Pontifex

Die Laudatio für Bischof Heinrich Bolleter hielt Ministerialrat Dr. Karl Schwarz. Er nannte nicht nur Bischof Bolleter einen Pontifex im Wortsinn, der Oesterreich zu einem Pfeiler solcher Brücken gemacht hat, sondern verwies auch auf die „Rolle und Bedeutung der Evangelisch-methodistischen Kirche in der österreichischen Gesellschaft".

Bundesministerin Elisabeth Gehrer betonte in ihrer Ansprache anerkennend vor allem die Bemühung um die Ausbildung junger Menschen in den verschiedenen Ländern und die Vermittlung von Werten, die im Grund nur von Religionsgemeinschaften und Kirchen vermittelt werden können. Sie überreichte dann im Auftrag des Herrn Bundespräsidenten, Dr. Heinz Fischer, das Grosse Silberne Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Oesterreich und das dazugehörende Dekret.

In seiner Dankesrede erinnerte Bischof Bolleter daran, dass die Evangelisch-methodistische Kirche bereits in der Zeit des Kalten Krieges Solidarität mit den Menschen in den Oststaaten gelebt hat und sich trotz aller Schwierigkeiten nicht hat entmutigen lassen, das Mögliche an Hilfsleitungen und Ermutigung zu tun. Er nehme die Ehrung dankbar an, aber nicht nur für sich, sondern auch für die vielen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in allen genannten Ländern.

Webseite der Methodisten in Österreich
www.emk.at
Webseite der Methodisten in der Schweiz
www.umc-europe.org/ch

Autor: Helmut Nausner, Bearbeitung Livenet

Datum: 18.03.2006
Quelle: EMKNI

Publireportage

STH Basel
Wie lassen sich diese drei Begriffe «bibelorientiert – universitär – für Kirche und Gemeinde» vereinen? Am besten, Du kommst vorbei und machst Dir selber ein Bild davon.

Anzeige

Diese Artikel könnten Sie interessieren

Wegen Christenverfolgung
Am 24. Februar um 18 Uhr wird das Kolosseum in Rom rot beleuchtet. Mit dieser Aktion wird auf das Leiden der verfolgten Christen weltweit hingewiesen...
Billy Grahams Tod in den Medien
Der Tod des US-Evangelisten Billy Graham von gestern Mittwoch, 21.02.2018, hat es in alle Medien geschafft - und wird durchaus mit unterschiedlichen...
Bei den Innovativsten
Die Nachrichtenagentur "Reuters" veröffentlichte eine Liste der 100 innovativsten Universitäten der Welt. Darauf sind auch drei Unis aus...
Interkultureller Dienst
Seit 55 Jahren gibt es den interkulturellen Dienst von MEOS in der Schweiz. In diesen Tagen geht der Leiter Martin Saegesser in Pension.

Werbung

Kommentar

Strapazierter Begriff: «Eigenverantwortung» muss mehr als ein Schlagwort sein
An einem Podiumsgespräch in Zürich hat der Vertreter einer erfolgsverwöhnten Partei die...

Adressen

CGS ECS ICS

Werbung

VERANSTALTUNGEN

7.9.2018 - 24.3.2019 in Biel/Bienne

Livenet Service