Wo ziehst du die Grenze?

Mission-Net 2017: Aus dem christlichen «Kuchen» ausbrechen

Über Silvester 2017/18 findet der 5. Mission-Net-Kongress statt. Wieder werden 2000 Jugendliche und junge Erwachsene aus rund 50 Ländern erwartet, die sich dazu herausfordern lassen, Jesus nachzufolgen – bis ans Ende der Welt.

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Mission-Net-Kongress
«Where will you draw the line?» ist das Thema des diesjährigen Mission-Net-Kongresses – auf Deutsch: «Wo ziehst du die Grenze?» Simon Schanzerhazi von mission.ch erklärt das Thema folgendermassen: «Menschen neigen dazu, sich in Gruppen von Gleichgesinnten aufzuhalten. Doch als Christen sollten wir über die Grenze unserer Komfortzone steigen, um etwas zu verändern. Wir möchten junge Menschen dazu ermutigen, aus dem christlichen 'Kuchen' auszubrechen, um den Menschen ausserhalb unserer Kirchenmauern ganz praktisch Gottes Liebe zu zeigen.»

Der Kongress findet vom 28. Dezember 2017 bis 2. Januar 2018 in Venray, Holland statt. Die Teilnehmenden erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit lebensnahen Inputs von Rednern wie Matt Bird, Ajith Fernando und George Verwer, Worship mit der holländischen Band Insalvation, verschiedene Workshops und Seminare, Zeugnisse, Kleingruppen, Gebetszeiten, Sportangebote und Strasseneinsätze. Daneben gibt es den «Global Market», eine grosse Missionsausstellung mit Organisationen aus aller Welt, eine kleine Bühne und Essensstände.

Mehr als ein Kongress

Mission-Net möchte einerseits jeden einzelnen Teilnehmer dazu ermutigen, sich mit seiner Berufung auseinanderzusetzen und herauszufinden, was seine Aufgabe auf dieser Welt ist. Die Teilnehmenden sollen zu einem missionalen Lebensstil herausgefordert werden und erkennen, wo sie einen Unterschied machen können, damit ihre Umgebung beginnt, sich zum Positiven zu verändern.

Andererseits möchte Mission-Net die Teilnehmenden über die Landesgrenzen hinweg vernetzen und nachhaltige Veränderung auslösen. «Mission-Net ist mehr als ein Kongress – es ist eine Community, eine Bewegung, die für missionalen Lebensstil steht und Jesus in Europa und auf der ganzen Welt bekanntmachen möchte», sagt Simon Schanderhazi. Der Kongress selber soll eine Inspiration und Ermutigung für den nächsten Action Step sein. Er soll Leuten aus ganz Europa ermöglichen, sich auszutauschen, Freundschaften zu schliessen und eine gemeinsame Vision zu entwickeln.

«Am Mission-Net können wir sehen, was Gott in den einzelnen Ländern, Europa und auf der ganzen Welt tut und welche Rolle jeder einzelne dabei spielt», sagt Simon Schanzerhazi. «Der Kongress ist eine grossartige Möglichkeit, die notwendigen Werkzeuge für unseren Auftrag zu erhalten, voneinander zu lernen und im Glauben zu wachsen.»

8 Jahre Mission-Net – mit Folgen

Der diesjährige Kongress ist bereits der fünfte. Zum ersten Mal hat Mission-Net 2009 in Oldenburg stattgefunden. «Seither sind Freundschaften über ganz Europa hinweg entstanden, Gruppen wurden miteinander vernetzt, es wurden Gebetstreffen gestartet, Leute sind in die Mission ausgereist, es wurden Sozialprojekte aufgebaut und evangelistische Einsätze durchgeführt», berichtet Schanderhazi. «Wir sind überzeugt, dass auch dieses Mission-Net wieder nachhaltige Veränderung auslösen wird!»

Die Dachorganisationen von Mission-Net sind die Europäische Evangelische Allianz (EEA) und die Europäische Evangelische Missionsvereinigung (EEMA).

Bis am 31. August kann man sich noch zum Frühbucherrabatt anmelden: Zur Anmeldung
Surprise Reisen organisiert einen Bus für Teilnehmende aus der Schweiz: Mehr Informationen

Zum Thema:
Einmal Armenien und zurück: Mission ist keine Einbahnstrasse
Mission-Net Kongress: «Wir sollten Mission nicht den Spezialisten überlassen»
Missionarische Kurzeinsätze: Drei Schritte, damit sie gelingen können

Datum: 04.08.2017
Quelle: mission.ch

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