Ungeahnte Hilfe

Scheich hilft Dorf in Cornwall bei Kirchenrenovation

Eine Ortschaft der südwestlichen, englischen Grafschaft Cornwall sammelt Geld, um die alte Methodisten-Kirche wieder herzurichten; aus ihr wird ein Gemeinschaftszentrum. Nun sprudelt Hilfe aus einer untypischen Quelle: Sie kommt vom Premier-Minister der Vereinigten Arabischen Emirate.

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Mohammed Bin Rashid Al Maktoum
Laut den Einwohnern von Godolphin Cross beteiligt sich Scheich Mohammed Bin Rashid Al Maktoum grosszügig an den Kosten des Gebäudeumbaus. Die altehrwürdige Methodisten-Kirche soll zum Gemeinschaftszentrum werden, das christliche Bauwerk soll in seiner schönsten Pracht erstrahlen.

Richard McKie, Vorsitzender der «Godolphin Cross Community Association»: «So etwas passiert normalerweise nicht. Es ist ein Märchen, das wahr geworden ist. Es geschieht nicht so oft, dass ein Scheich einem Dorf in Cornwall hilft.»

«Er kann sich warmen Empfangs sicher sein»

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Godolphin Cross
Die Einwohner des Orts berichten, dass der Premier der Emirate eine gute Beziehung zum Dorf hat. Ihm gehören die legendären, von ihm gesponserten Godolphin-Rennställe.

Francis Godolphin war 1724 Namensgeber des «Godolphin Arabian», einem Berber-Hengst, er wurde einer der drei Stammväter der englischen Vollblut-Zucht.

Die Methodisten-Kapelle, die rund 20 Kilometer von Falmouth entfernt liegt, wurde im vergangenen Jahr geschlossen. McKie: «Wir können Scheich Mohammed nicht genug danken und wir freuen uns, ihn hier wieder zu sehen. Er kann sich eines warmen Empfangs sicher sein.»

Leser erinnert an Esra

Ein Leser, der den bei «Premier» erschienen Beitrag kommentierte, schrieb, dass ihn das Geschehen an die Bibelstelle im Buch Esra erinnert, an die ersten drei Verse des ersten Kapitels. Dort steht: «Im 1. Regierungsjahr des Perserkönigs Kyrus liess der Herr in Erfüllung gehen, was er durch den Propheten Jeremia vorausgesagt hatte: Er bewog Kyrus dazu, in seinem ganzen Reich mündlich und schriftlich folgenden Erlass zu verkünden: 'Kyrus, der König von Persien, gibt bekannt: Alle Königreiche der Erde hat Gott, der Herr, der im Himmel regiert, in meine Gewalt gegeben. Er gab mir den Auftrag, ihm zu Ehren in Jerusalem in der Provinz Juda einen Tempel zu bauen. Wer von euch zu seinem Volk gehört, soll nun nach Jerusalem ziehen und beim Wiederaufbau des Tempels mithelfen, in dem der Herr angebetet wird. Denn er ist der Gott Israels, der in Jerusalem wohnt. Sein Segen möge euch begleiten!'»

Zum Thema:
Auf der Arabischen Halbinsel: «Die Regierungen ermutigen, in die Kirche zu gehen»
Mega-Church in Abu Dhabi: Muslimische Königsfamilie spendet Land für Kirche
«Keine Probleme»: Positive Schlagzeile über Christen in Kuwait

Datum: 06.07.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Premier

Kommentare

Guten Tag, ich nicht schwarz malen. Aber ich bin nicht sicher, ob das positiv zu bewerten ist. Mir fiel beim Lesen eher ein Passus ein, den man mal im Zusammenhang lesen sollte: Esr 4,3 Da sagten Serubbabel und Jeschua und die übrigen Familienoberhäupter Israels zu ihnen: Ihr habt nichts mit uns zu tun bei dem Auftrag, unserm Gott ein Haus zu bauen; sondern wir allein, wir werden dem HERRN, dem Gott Israels, bauen, wie es uns der König Kyrus, der König von Persien, befohlen hat. Denn: 2Kor 11,14 Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an; Ich bin daher mit einer Bewertung sehr zurückhaltend. Gottes Segen Euch allen.

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