Kaffee und Jesus

So fischt Wei Han Ye nach Menschen

Zunächst war es für den chinesischen Unternehmer Wei Han Ye nicht einfach, seine Mitmenschen für das Kaffeetrinken zu gewinnen. Überraschend änderte sich alles, als er den christlichen Glauben entdeckte. Statt im Trüben zu fischen, fischt er nun mit dem Kaffee nach Menschen.

Zoom
Wei Han Ye
«Es war als hätte Gott den Wasserhahn aufgedreht», erinnert sich Wei Han Ye. Früher war es schwierig gewesen, sein Kaffeehaus in Schwung zu bringen. Er selbst mag dieses Getränk schon lange, seit er es das erste Mal probierte, überwältigte ihn der Geschmack. «Starbucks» war gerade neu im Reich der Mitte, dessen Bewohner noch nicht viel mit der dunklen Brühe gemein hatten. Wei Han Ye jedoch lernte, wie man Kaffee zubereitet und er entwickelte neue Rezepturen. «Doch es gab Rückschläge, das frustrierte mich. Ich wusste, dass ich es tun kann, doch es war, als würde etwas fehlen.»

Den fehlenden Teil gefunden

Eines Tages traf Wei einen mit ihm befreundeten Christen. Er erzählte ihm von seinem Frust und seinen Sorgen, denn seine Frau fragte sich – da er oft lang weg war –, ob ihm ihre Beziehung überhaupt noch wichtig war. Nach dem langen Gespräch entdeckte Wei, was fehlte und er übergab sein Leben Jesus Christus. Wei bat Gott auch um Hilfe in seiner Kaffee-Laufbahn.

Dann fand er den Mut, in einer populären Gegend von Peking seinen eigenen Shop zu eröffnen und seine Kunden auch per Velo zu beliefern. «Die Menschen begannen, in mein Geschäft zu kommen. Ich war überwältigt von dem Segen und der Versorgung.»

Beim Kaffee Gott kennenlernen

Zehn Jahre sind seither ins bevölkerungsreichste Land der Erde gezogen und Wei ist Gott dankbar. In wachsendem Masse lud er seine Gäste ein, Geschichten über Jesus Christus zu hören und mehr von ihm zu erfahren. «Viele Menschen hatten noch nie von ihm gehört.»

Immer mal wieder wird er gefragt, wie er erfolgreich werden konnte. Dann berichtet er davon, dass es nicht aus seiner eigenen Kraft heraus geschehen ist, sondern dass Gott es für ihn getan hat. Und jeden Freitag lädt er zum Bibelstudium in seinen Shop und stellt den Besuchern den christlichen Glauben vor.

Nun will er weitere Kaffeehäuser im Land eröffnen mit dem Ziel, noch mehr Menschen von der Grösse Gottes zu berichten.

 

Zum Thema:
Coffee&Deeds: «Wir wollen praktisch dienen und Hoffnung vermitteln.»
Kirche bei den Menschen: «Eine Frau konnte ihre Medikamente absetzen, seit sie ins Café kommt»
Angst vor christlicher Erziehung: China behindert religiösen Unterricht für Kinder

Datum: 02.10.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Hello Christian / CBN

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