Tornado-Katastrophe

Hoffnung im Sturm

Nach dem heftigen Wirbelsturm am vergangenen Montag im US-Bundesstaat Oklahoma kommen örtliche Kirchengemeinden und christliche Hilfswerke den Überlebenden zu Hilfe. Dabei spendet vor allem ein Bibelvers Hoffnung.

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Mitarbeiter von Hilfswerken und Kirchen betreuen und begleiten die Opfer des Tornados.
Verschiedene christliche Hilfswerke haben Notfall-Teams in die betroffenen Gebiete geschickt. Unversehrte Gebäude, darunter mehrere Kirchen, dienen als Schutzräume für Familien, deren Häuser zerstört wurden. Andere bieten denjenigen Unterschlupf, die auf dem Heimweg von der Arbeit vom Sturm überrascht wurden und ihre Wohnungen nicht mehr erreichen konnten.

Unter anderem hat das evangelikale Hilfswerk «Samaritan's Purse» und die mit ihr verbundene Billy-Graham-Gesellschaft Katastrophenhelfer und Notfallseelsorger entsandt. Auch die Heilsarmee ist mit Notfallfahrzeugen und mobilen Küchen im Einsatz. «Viele der betroffenen Städte werden Monate oder sogar Jahre brauchen, um sich hiervon zu erholen», sagte Steve Harris, Sprecher der Heilsarmee in Arkansas-Oklahoma, gegenüber Christian Post. «Die Heilsarmee verpflichtet sich, während dieser Zeit bei den Menschen zu bleiben und ihnen zu helfen, wann auch immer sie Hilfe benötigen.»

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Die Bibel, nach dem Tornado bei Jesaja 32 aufgeschlagen, bringt Hoffnung.
Auch verschiedene christliche Kirchen haben Lebensmittel eingekauft und verteilen diese nun an die vielen Menschen, die vom Wirbelsturm betroffen sind. Viele von ihnen haben derzeit weder Strom noch Wasser zur Verfügung, da die Leitungen zerstört wurden. Offiziellen Angaben zufolge starben bei dem Wirbelsturm am 20. Mai 2013 24 Menschen, mehr als 230 wurden verletzt. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 320 Kilometern pro Stunde hat der Tornado eine etwa drei Kilometer breite Schneise der Verwüstung hinterlassen.

«Gott muss bei uns sein!»

Inmitten der Zerstörung fand ein Helfer etwas, das nun vielen Menschen des Landes Hoffnung gibt, wie das Nachrichtenportal «Christian Post» berichtet: Eine Bibel, die der Tornado herumgewirbelt hatte und die beim Buch Jesaja, Kapitel 32 aufgeschlagen war. Dort steht im Vers 2: «Und jeder wird sein wie ein Bergungsort vor dem Wind und ein Schutz vor dem Wolkenbruch.» «Der Herr muss wohl bei uns sein», erklärte Gage Ross, welcher die Bibel gefunden hatte, gegenüber «KFOR News». Er konnte mittlerweile den Besitzer der Bibel ausfindig machen. Für viele Menschen sei dieser Vers in den Tagen nach der Katastrophe zur Hoffnung geworden, schreibt «Christian Post».

Datum: 22.05.2013
Autor: Rebekka Schmidt
Quelle: Livenet / idea / Christian Post

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