Auch eine Botschaft für die Schweiz

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Die Schweiz ist in keiner Hinsicht mehr eine Insel
Nur Minuten, nachdem am Uno-Hauptsitz das jährliche Gebetsfrühstück der Christian Embassy zu Ende gegangen war, krachten am 11. September zwei gekidnappte Passagierflugzeuge in die beiden Türme des Welthandelszentrums. Viele hochrangige Diplomaten aus aller Welt hatten am diesjährigen Gebetsfrühstück teilgenommen, das dem Thema "Frieden und Versöhnung" gewidmet war und die christliche Feindesliebe in den Mittelpunkt stellte.

Der Hauptreferent betonte in seiner Botschaft, dass Hass und Gewalt nie mit Gegengewalt beantwortet werden dürften, da diese nur noch mehr Hass und Gewalt produziere. Ich kann mir denken, dass auch die meisten Amerikaner diese wichtigen biblischen Gedanken mit Applaus quittierten. Ich bin mir aber nicht so sicher, ob sie das auch ein paar Stunden später noch getan hätten. Aus der schönen Theorie war schreckliche Realität geworden. Der Feind hatte zugeschlagen. Muten die folgenden Worte Jesu angesichts der schrecklichen Ereignisse mit mehreren tausend Toten nicht ziemlich weltfremd an?: "Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Auge um Auge, Zahn um Zahn! Ich aber sage euch: Widersetzt euch dem Bösen nicht! Wenn einer dich auf die rechte Backe schlägt, halte ihm auch die andere hin! ... Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; betet für eure Verfolger! So sollt ihr euch als Kinder eures Vaters im Himmel erweisen" (Matthäus 5,38-39; 43-45).

Terrorismus ist nicht mit Gewalt auszurotten

Terrorismus, insbesondere wenn er religiös motiviert ist, kann nie durch Gewalt ausgelöscht werden, denn er gedeiht ja gerade auf dem Nährboden von Gewalt und Unterdrückung. Den Beitrag unter dem Titel "Symbole der Unterdrückung" im "Tages-Anzeiger" vom 22. September beschliesst der Autor Faisal Badi mit folgendem Satz: "Ein lebender Bin Laden ist besser als ein Märtyrer, der hundert andere hervorbringt." Faisal Badi ist ständiger Kolumnist bei der renommierten englischen Zeitung "Guardian" und zuständig für Themen des Islam.

Ich komme eben von einer christlichen Leiterkonferenz zurück, an der auch US-Amerikaner teilnahmen. Mich interessierte, was amerikanische Leiter empfinden. Hier einige ihrer Statements, die zum Teil ziemlich quer zur landläufigen Haltung von vielen anderen US-Amerikanern liegen: "Ich habe Angst vor dem Überborden des amerikanischen Nationalismus." "Vieles, was die radikalen Islamisten an den USA hassen, hasse auch ich." "Wir haben in den letzten Jahren mehr an die Macht des Geldes und der Waffen geglaubt als an die Macht Gottes. Vielleicht ist es kein Zufall, dass gerade das Pentagon und das World Trade Center getroffen wurden." George Verwer, Gründer und internationaler Leiter von Operation Mobilisation, der in New Jersey in Sichtweite zu den Wolkenkratzern von Manhattan aufgewachsen ist, schrieb einen Brief an Präsident Bush, in dem er ihn dringendst bat, keine Vergeltungsmassnahmen zu ergreifen, sondern diplomatische Wege der Terroreindämmung zu suchen: "Wir sind als Nation jetzt im Begriff, den grössten Fehler unserer Geschichte zu machen, wenn wir jetzt Rache suchen." Geistliche Leiter Amerikas rufen zur Besinnung auf. Der anglikanische Professor Gerald Mc Dermott und der Leiter von "Moral Majority", Jerry Falwell, die sonst das Heu nicht immer auf der gleichen Bühne haben, sprechen offen aus, was viele nicht auszusprechen wagen: "Könnte es sein, dass dies ein Gottesgericht über uns ist?" Dass dies so ist, davon ist David Wilkerson, Gründer der Teen-Challenge-Arbeit und Autor von "Das Kreuz und die Messerhelden", zutiefst überzeugt. Einige Wochen vor dem Terroranschlag hatte er auf ein prophetisches Reden Gottes hin alle geplanten grösseren Anlässe abgesagt und seine New Yorker Gemeinde zu Busse und Gebet zusammengerufen: "In den letzten sieben Wochen ist uns der heilige Gott in einer unbeschreiblichen Weise begegnet. Er führte uns alle in die Busse, uns Pfarrer zuerst. Wir haben geweint und geklagt. Wir haben zu Gott geschrien. Dann sprach der Heilige Geist deutlich, dass bald eine grosse Tragödie New York und die USA treffen würde. Jetzt ist die Katastrophe eingetroffen. Ich habe Angst, dass wir Gottes Botschaft verpassen, uns von Herzen von unseren bösen Wegen abzuwenden." Uwe Siemon zitiert im "Sonntags-Blick" vom 16. September den amerikanischen Rabbiner Steve Weisman: "Wir haben einen Weckruf bekommen. Aber wir wissen auch aus der Bibel und aus der eigenen Geschichte, dass die Menschen nach einem solchen Weckruf sehr schnell wieder ‹einschnarchen›. Jetzt ist es die Aufgabe der Kirche und der Synagoge, das Volk wach zu halten."

Weckruf nicht nur an die USA

Als ich im Fernsehen sah, wie die Türme des Welthandelszentrums in sich zusammenfielen und Hunderte von Menschen mit in den Tod rissen, wurde ich an das Wort Jesu in Lukas 13,4f. erinnert: "Ihr meint, dass jene achtzehn Leute, auf die der Turm von Siloah fiel und sie erschlug, eine schwerere Schuld auf sich geladen hatten als alle anderen Einwohner zu Jerusalem? Nein, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt, werdet ihr alle genauso umkommen." Wenn es ein Weckruf Gottes ist, dann ist es ein Weckruf nicht nur an die USA, sondern an uns alle, die mehr dem Götzen Mammon huldigen als Gott. Und hier sind wir Schweizer ganz besonders angesprochen. Unsere Paradeallee für Geld und Macht heisst nicht Manhattan, sondern Bahnhofstrasse und Paradeplatz. Im Übrigen wurde ja nicht das amerikanische Handelszentrum zum Einsturz gebracht, sondern das Welthandelszentrum. Vielleicht sollte man deshalb beim World Trade Center weniger vom Symbol für US-amerikanische Wirtschaftsmacht sprechen, sondern vom Symbol für weltweite Wirtschaft. Es ist zu befürchten, dass nicht nur das Symbol für die Weltwirtschaft eingestürzt ist, sondern die Weltwirtschaft selber in eine zunehmende Krise gerät. An der Hochschule in St. Gallen habe ich gelernt, dass die wichtigste Determinante für die Entwicklung der Wirtschaft der Glaube an die Zukunft ist, und dieser Glaube ist mehr als nur ins Wanken geraten. Generell hat sich Verunsicherung in Bezug auf die zukünftige Entwicklung breit gemacht. Gisela Widmer hat diese Befindlichkeit in der feuilletonistischen Sendung "Zweierleier" von Radio DRS überspitzt so ausgedrückt: "Die einzige Gewissheit, die bleibt, ist, dass die Schweizer Militärschokolade bis 2005 hält."

Unsere Waffe ist bedingungslose Liebe

Jesus ermahnte seine Jünger, sich nicht vor Satan zu fürchten, der höchstens unser irdisches Leben nehmen kann, sondern allein vor der zerstörerischen Macht der Sünde, die uns ins ewige Verderbnis stürzen kann, wenn wir nicht von Herzen umkehren. Wir Christen haben mit den Moslems vieles gemeinsam. In einem wichtigen Punkt aber unterscheiden wir uns: Unsere Waffe ist bedingungslose Liebe, die uns Jesus Christus vorgelebt hat. Ihre Waffe ist neben dem Glauben und dem Gebet - geistliche Waffen, die wir teilen - notfalls auch der heilige Krieg; allerdings nur, wenn es um gerechte Ziele geht. Die allermeisten Moslems sind aber der Überzeugung, dass auch beim heiligen Krieg keine unschuldigen Menschen sterben dürfen. Deshalb verabscheuen sie die begangenen Gräueltaten der Terroristen. Diese Moslems leiden nun unter einem zunehmenden Feindbild. In dieser Situation sollten wir, wo wir nur können, auf die Moslems zugehen und ihnen kleine Zeichen der Zuwendung und Liebe schenken. Schon ein Lächeln im richtigen Zeitpunkt kann vieles ausrichten. Vielleicht sollten wir einen Kleber auf unsere Autos heften, z.B. "Ich liebe Moslems" oder "Christen lieben Moslems". Der christliche Name Gottes ist Vater, und dieser Vater hat seine bedingungslose Liebe in der Erlösungstat von Jesus Christus für uns alle gelebt; für uns alle, auch für die Moslems.

"Suchet Gott, so werdet ihr leben."

Unsere Botschaft lautet nicht: "Fürchtet euch! Zieht euch ins Schneckenhaus zurück! Richtet euer Leben auf Schadenbegrenzung aus!", und schon gar nicht: "Hütet euch vor den Moslems!", sondern, "Suchet mich, so werdet ihr leben" (Amos 5,4). Das ist der Losungstext für den 11. September 2001, den Tag des Terrorangriffs. Die Losungen werden jeweils drei Jahre zuvor ausgewählt. Der Apostel Paulus ermutigte die Gläubigen in Philippi mit den folgenden Worten, die gerade jetzt hochaktuell sind: "Dass doch alle Menschen etwas merken möchten von eurer Güte! Der Herr ist nahe! Darum sorgt euch in keiner Weise! Ihr dürft alle Anliegen im Gebet und Flehen verbunden mit herzlichem Danken vor Gott ausbreiten. Dann wird der Friede Gottes, der wahrlich höher ist als unser Verstand, eure Herzen und euer ganzes Denken in der Geborgenheit durch Jesus Christus bestimmen und bewahren" (Philipper 4,5-7, nach Bruns). In dieser Zeit der Verunsicherung, der Ratlosigkeit und der lähmenden Zukunftsangst, die immer mehr Menschen befällt, sind wir Christen gefragt, antizyklisch zu handeln, um es in der Sprache der Wirtschaft auszudrücken. Jetzt geht es darum, Glaube, Liebe und Hoffnung nicht nur zu predigen, sondern mit unserem ganzen Sein vorzuleben.

Wir haben eine Gewissheit, die gewisser und umfassender ist als die Gewissheit, dass Schweizer Militärschokolade bis 2005 hält. Wir wissen, dass Gott inmitten des zunehmenden Chaos immer noch alles unter seiner Kontrolle hat. Er möchte, dass wir vom Schlummerzustand aufwachen und einen deutlichen Ton von uns geben. Er möchte, dass wir unsere Salz- und Lichtfunktion in unseren Familien und in unserer Gesellschaft wieder wahrnehmen. Schluss mit dem frommen, ach so bequemen und einschläfernden Ghetto! Wir haben der Welt eine gute und frohe Botschaft zu bringen. Abschliessend zwei richtungsweisende Worte von Paulus und Petrus: "Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit" (2. Timotheus 1,7) und: "Seid jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt" (1. Petrus 3,15).

Nachtrag zu den Vorfällen in Zug und rund um die Swissair

Sowohl das Blutbad in Zug wie die Massenentlassungen rund um das Swissair-Debakel haben mich tief betroffen gemacht, nicht zuletzt, weil auch Bekannte und Freunde von uns mitbetroffen waren. Viele Unschuldige müssen die Folgen tragen. Es ist an uns, ihnen in dieser schwierigen Zeit nach unseren Möglichkeiten beizustehen.

Symbole des nationalen Stolzes und der Grossmannssucht

Die beiden äusserlich so unterschiedlichen Vorfälle bewegen mich aber auch deshalb so tief, weil ich empfinde, dass Gott dadurch zu uns Schweizern sprechen möchte. Ich habe in den letzten Tagen oft zu Gott geschrien und ihn gefragt, was die tiefere Botschaft dahinter ist, falls es eine solche Botschaft gibt. Hier ein paar Gedanken, die ich unseren Leserinnen und Lesern zur Prüfung vorlege.

Obwohl die schrecklichen Vorfälle vom 11. September in den USA und zwei Wochen später in Zug und Zürich nicht zu vergleichen sind, so gibt es doch einige auffällige Parallelen: Zürich und auch Zug sind wie New York die Zentren der wirtschaftlichen Macht, die getroffen wurden. Zudem wurden in allen Fällen Symbole des nationalen Stolzes getroffen. "Schweiz aktuell" schloss eine Sendung zum Swissair-Debakel mit folgendem Statement: "Der Stolz der Nation Schweiz liegt mit der Swissair am Boden." Weltliche Zeitungen und Zeitschriften machen Anleihen bei der Bibel, um die Vorfälle zu interpretieren. Der "Tages-Anzeiger" vom 4. Oktober betitelte einen Beitrag zum Niedergang unserer nationalen Airline mit "Babylonische Grossmannssucht". Schon als die Twin Towers in New York innerhalb von einer Stunde in sich zusammenfielen, musste man unweigerlich an die Passage in der Offenbarung denken, wo der schnelle Niedergang Babylons beschrieben wird: "Und die Kaufleute, die durch den Handel mit ihr reich geworden sind …und alle Schiffsherren und alle Steuerleute und Seefahrer…standen fernab und schrien, als sie den Rauch von ihrem Brand sahen: Wer ist der grossen Stadt gleich? Und sie warfen Staub auf ihre Häupter, und schrieen, weinten und klagten: weh, weh, du grosse Stadt, von deren Überfluss reich geworden sind alle, die Schiffe auf dem Meer hatten; denn in einer Stunde ist sie verwüstet!" (Offenbarung 18,15-19)

"Wen ich liebe, den erziehe ich mit Strenge"

"Und sie warfen Staub auf ihre Häupter." Ich denke, es ist zuallererst an uns gläubigen Christen, unser Leben einer tiefen Prüfung zu unterziehen und uns zu fragen, wo irdische Dinge uns zu wichtig geworden sind; wo wir auf Werte gesetzt haben, die keinen Bestand haben; wo wir uns haben mitreissen lassen vom Geist dieser Welt, von Gier, Stolz, Machtdünkel, eben Grossmannssucht. Wir haben vielleicht unseren Glauben nicht gerade verleugnet, wir sind vielleicht "nur" lauwarm geworden: "Ich kenne euer Tun. Ich weiss, dass ihr weder warm noch kalt seid. Wenn ihr wenigstens eins von beiden wärt!… Ihr sagt: Wir sind reich und gut versorgt; uns fehlt nichts. Aber ihr wisst nicht, wie unglücklich und bejammernwert ihr seid. Ihr seid arm, nackt und blind. Ich rate euch, von mir reines Gold zu kaufen; dann werdet ihr wirklich reich. Ihr solltet auch weisse Kleider (der Unschuld) kaufen, damit ihr nicht nackt dasteht und euch schämen müsst. Kauft Salbe und streicht sie auf eure Augen, damit ihr sehen könnt. Wen ich liebe, den erziehe ich mit Strenge. Macht also Ernst und kehrt um. Hört gut zu: Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und öffnet, werde ich bei ihm einkehren" (Offenbarung 3, 15.17-20). Es ist auch eine Botschaft Gottes an unsere Gesellschaft als eines Ganzen, an die Politiker, an die Wirtschaftsführer, sich von Materialismus und Machbarkeitswahn zu lösen und wieder neu das Wohl des einzelnen Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und neu sich bewusst zu werden, dass an Gottes Segen alles gelegen ist.

Wenn wir dieses überaus deutliche Reden Gottes jetzt nicht verstehen, dann weiss ich nicht, was noch alles passieren muss, damit wir und unser Land uns endlich vor unserem Schöpfer demütigen und wieder zu Gott und seinen ewig gültigen Fundamenten zurückkehren.

Gottes Reden zu uns persönlich

Auch zu mir ganz persönlich hat Gott durch diese Vorfälle in den USA und unserem Land gesprochen: "Ich möchte, dass du wieder mehr Zeit vor meinem Angesicht verbringst, damit ich dir meine Gedanken mitteilen kann. Immer wenn ich beginne zu reden, rennst du mir davon zu irgendeiner Aktivität. Ich möchte, dass du wieder mein Freund wirst und ich dein Freund bin. Ich weiss, du willst mein Freund sein, aber dann musst du mehr Zeit in diese Freundschaft investieren." So etwa habe ich das Reden Gottes zu mir verstanden. Vielleicht spricht Gott in diesen Tagen in ähnlicher Weise auch zu Ihnen. Philosophieren Sie dann nicht, sondern unternehmen Sie konkrete Schritte. Als der verstorbene CVJM-Mann Ernst Rudin in einer seiner Gebetsschulungen einmal gefragt wurde, wie lange wir beten sollten, antwortete er: "Fünf Minuten mehr." Diese Haltung des Mehr und Tiefer sollte uns ein Leben lang prägen, denn es geht nicht darum, Gott irgendwie mit unserer frommen Leistung zu beeindrucken, sondern unsere Freundschaft mit ihm von Tag zu Tag und Jahr zu Jahr zu vertiefen. Das tun wir, indem wir ihm unser Herz ausschütten und auf ihn und sein Wort hören. Nur wenn wir zuerst auf ihn gehört haben, können wir anschliessend feste Schritte tun und ein heller Leuchtturm in einer Welt sein, die dringend nach Licht und Orientierung sucht. Wie wäre es, wenn Sie sich gerade jetzt Zeit nehmen würden, um Ihrem Vater im Himmel gegenüber neu zu bestätigen, dass er der Wichtigste in Ihrem Leben ist und dass Sie in Zukunft diese Freundschaft noch intensiver leben wollen? Gott wartet auf uns, dass wir ihm in diesen Tagen unser Herz neu und ganz zuwenden. Denn er setzt auf jeden von uns als sein Botschafter bei den Menschen, die ihn noch nicht persönlich kennen und deshalb noch nicht um sein umfassendes Hilfsangebot wissen. Seit ich wieder mehr Zeit mit Gott verbringe, schickt er mir dauernd Menschen mit tiefen Nöten vorbei. Seit Jahren hatte ich nicht mehr so viele evangelistische Gespräche und konnte mit so vielen Menschen beten. Ähnliches höre ich von anderen Gläubigen, die den Weckruf Gottes, "nicht zu schlafen wie die Übrigen" (1. Thessalonicher 5,6), ernst nehmen. Reden und Handeln ist jetzt gefragt, aber nicht aus dem Bauch heraus, sondern unter Gottes Leitung. Und diese erkennen wir nur, wenn wir dem Gebet und dem Hören auf Gott wieder den ersten Platz in unserem Leben einräumen.

Datum: 26.03.2002
Autor: Hanspeter Nüesch
Quelle: Christliches Zeugnis

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