Kreativität gesucht

Wie kommt man zu einem guten Bandnamen?

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Glücklich, wer ein Solokünstler ist und von Natur aus einen klingenden, Rockstar-Namen hat. Schwieriger ist es, wenn man eine Truppe ist und ein Bandname hermuss. Aber: Ein guter Name lohnt sich, denn er ist das Erste, was man von sich preisgibt und weckt das erste Interesse – oder auch nicht.

Um einen Namen zu finden, braucht man Kreativität. Aber auch Musik ist kreativ, und so kann der Name schon ein erster Hinweis sein, was einen musikalisch erwartet. Unter einer „Christus-Kirchen-Jugendband“ stellt man sich eben leider nur ein paar junge Menschen vor, die sich in erster Linie religiös versammeln und nur in zweiter Linie Musik machen. Klingt musikalisch nicht besonders vielversprechend.

Was muss ein Bandname können?

Das Wichtigste meiner Meinung nach: Ein Name muss einfach richtig gut klingen. Man will sich ja nicht schämen müssen, wenn man sich auf der Bühne vorstellt. Und wie sagt man so schön: „Nomen est Omen.“

Dann sollte der Name natürlich schon irgendwie zur Gruppe passen und einen musikalisch nicht ganz in die Irre führen. Wer sich „Funky Monkey“ nennt und dann klassische Musik macht, muss schon sehr bekannt sein und viele Fans haben, um nicht plötzlich das falsche Publikum vor sich zu haben.

Was hilft bei der Namenfindung?

Gut ist zu wissen: Wer sind wir? Was mögen wir? Haben wir ausser der Musik noch etwas gemeinsam? Soll der Name nach süsser Mädchenband klingen, nach Klamauk oder hartem Ghetto? Will man eine Botschaft schon im Namen haben, oder soll das Publikum ganz unvoreingenommen ins Konzert kommen? Manche christlichen Bands stehen unbewusst schon unter dem Druck, einen besonders frommen Namen zu wählen, damit sie ja die Botschaft rüberbringen. Ich würde mich von diesem Druck mal völlig frei machen. Denn als Adam den Tieren Namen gab, nannte er sie auch nicht „Zur Ehre Gottes bellendes Ding“ oder „Jubilierender Schlammwälzer“, sondern einfach nur „Hund“ und „Schwein“.

Ein guter Name ist gut, aber nicht alles

Keine Sorge, es ist schon aus einigen Bands was geworden, die nicht den ultimativen Bandnamen hatten. Denn im Endeffekt muss dann doch die Musik gut sein. Habt Spass, seid kreativ, und der Rest kommt dann schon von selbst.

Zum Thema:
Livenet-Dossier «Musik & Lobpreis»


Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Livenet.ch

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