8 Wochen statt 3 Tage

In West Virginia finden 4'000 Menschen neue Hoffnung

Im «Coal Country» von West Virginia ist etwas in Bewegung geraten, was viele als «Erweckung» bezeichnen. In einer Kohlebau-Gegend, die in letzter Zeit von Hoffnungslosigkeit geprägt war, traf eine achtwöchige Evangelisationsreihe auf fruchtbaren Boden.

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Williamson in West Virginia
Bereits im Mai berichtete Livenet, wie in Schulen des US-amerikanischen Bundesstaates aufgrund von diversen evangelistischen Events Hunderte von Jugendlichen ihr Leben Jesus übergeben haben und teilweise im Schwimmbecken auf dem Football-Feld getauft wurden. Nun schreibt das Internetportal «Godreports», dass in dem Zusammenhang innerhalb von acht Wochen etwa 4'000 Menschen neues Leben bei Gott gefunden haben.

Hunger nach Gott

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Taufe im aufblasbaren Schwimmbecken auf dem Football-Feld
Dabei besteht die Bevölkerung in den zwei Dörfern, in denen die Veranstaltungen mit Evangelist Matt Hartley aus Tennessee stattfanden, insgesamt aus nur 3'500 Personen. Doch die Menschen, die an den Events teilnahmen, strömten aus umliegenden Städten und sogar aus anderen Bundesstaaten herbei. «Die Leute haben einen Hunger nach Gott», erklärt Bo Copley, ein arbeitsloser Bergbauarbeiter, der mit seiner ganzen Familie über die acht Wochen hinweg an fast allen Veranstaltungen teilnahm. «Die Leute, die mit dabei waren, wissen, dass es hier um Hunger nach Christus geht. Und so lange wir diese Flamme weiter anschüren, wird sie nicht ausgehen…» Wenn Copley nicht persönlich zu einer Veranstaltung gehen konnte, schaute er sie sich über Internet an. Und das hat sich auch auf sein eigenes Leben ausgewirkt. «Ich habe angefangen, Gott viel leidenschaftlicher anzubeten. Ich bin näher zu ihm gerückt!»

Eigentlich war vorgesehen, dass der Evangelist Matt Hartley drei Nächte in West Virginia spricht. Doch der enorme Bedarf brachte ihn dazu, acht Wochen lang zu bleiben. Jetzt hat er sich eine Auszeit genommen. «Er war völlig erschöpft», erklärt Sonya Hackney der Church of God vor Ort, welche die Events organisierte. Mitte August soll er erneut nach West Virginia kommen, dann aber nach Huntington, nahe der Grenze zu Ohio.

Neue Hoffnung gefunden

Noch kurz vor der achtwöchigen Evangelisationskampagne war die Gegend, die überwiegend vom Kohle-Bergbau lebt, von Hoffnungslosigkeit geprägt. «Viele sind hoffnungslos durch die verschlechterte Wirtschaftslage und viele Familien werden vom Drogenmissbrauch zerstört», schreiben Ralph and Elizabeth Pyszkowski der Church of God in Williamson in einer Kolumne der lokalen Zeitung. «Coal Country» (Kohleland), wie die Gegend genannt wird, sei reif für eine Erweckung, «unsere einzige Hoffnung ist Gott!».

«Es gibt echte Erweckung, wenn Abhängige ihre Spritzen und alles Zubehör wegschmeissen. Wenn Gemeinden aufhören, miteinander zu wetteifern, und beginnen, zusammen zu arbeiten und an Gottes Reich zu bauen. Aber vor allem dann, wenn ein verlorener Mensch Sinn im allmächtigen, liebenden Gott findet. […] Gott beantwortet derzeit die Gebete vieler Menschen in den Appalachen!»

Zum Thema:
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Datum: 08.07.2016
Autor: Rebekka Schmidt
Quelle: Livenet / Godreports

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