Fokussiert statt alkoholisiert

Alexandra Burghardt ist neue Botschafterin von blu:prevent

Alexandra Burghardt ist Leistungssportlerin. Darüber hinaus ist die Leichtathletin Botschafterin des christlichen Netzwerkes blu:prevent. Die Jugend- und Präventionsangebote des Blauen Kreuzes helfen jungen Menschen, verantwortungsvoll mit Alkohol umzugehen und sich allgemein dem Thema Sucht stellen.

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Alexandra Burghardt
Mit Alkohol verbindet man im Allgemeinen gescheiterte Existenzen. Umso spannender ist es, dass die erfolgreiche Sportlerin Alexandra Burghardt (23) sich im Bereich der Suchtprävention engagiert.

Eine Sportlerin mit Zukunft

Die Sprinterin aus Passau läuft 100 Meter in 11,32 Sekunden. Bis zu einem Ermüdungsbruch war sie auch im Hürdenlauf aktiv. Inzwischen konzentriert sie sich auf 100- und 200-Meter-Läufe und 4-mal-100-Meter-Staffeln. Hier feierte sie dieses Jahr ihren bis dato grössten Erfolg bei den «World Relays» auf den Bahamas, den inoffiziellen Staffel-Weltmeisterschaften des Leichtathletik-Weltverbandes. Als Startläuferin der deutschen 4-mal-100-Meter-Staffel holte sie mit ihrem Team in 42,84 Sekunden überraschend die Goldmedaille. Ihr Ziel ist Olympia 2020 in Tokio, um dort im Einzel über 100 Meter zu starten.

Das Sporttalent studiert Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität in Mannheim. Daneben ist sie die neue blu:prevent-Botschafterin. Alexandra Burghardt erzählt: «Zur Leichtathletik bin ich gekommen, weil ich in der Schule immer schneller war als die Jungs. Erst habe ich Siebenkampf gemacht und bin dann irgendwann zur Sprinterin geworden. An blu:prevent begeistert mich, dass ein Thema zur Sprache gebracht wird, das allgegenwärtig ist. Sucht kann jeden treffen und fast jeder hat in irgendeiner Form einen Bezug dazu. Ich finde es enorm wichtig, die Gefahren rund um das Thema Sucht aufzuzeigen, aber auch eine Anlaufstelle für Fragen und Probleme zu bieten. Deshalb möchte ich das Projekt unterstützen, um auch andere Menschen sowie Kinder und Jugendliche dafür zu sensibilisieren.»

Fokus und Vorbild

Alexandra Burghardt lebt den Willen, die Disziplin und die Fokussierung selbst vor, die ein Mensch braucht, um Ziele in seinem Leben zu erreichen. Benjamin Becker, Koordinator von blu:prevent, erklärt: «Ich freue mich ganz besonders über unsere neue Botschafterin Alexandra Burghardt, da sie absolut authentisch vorlebt, was es heisst, sich Ziele zu setzen, sein Potenzial einzusetzen und somit zum Erfolg zu kommen. Sie ist fokussiert, trainiert hart und holt alles raus. Solche Vorbilder brauchen wir heutzutage ganz besonders!» Die Sportlerin möchte ihr Netzwerk und ihre Kontakte in der Sportwelt nutzen, um blu:prevent und #vollfrei – Aktionen des Blauen Kreuzes – in der Öffentlichkeit bekannter zu machen.

blue:prevent und #vollfrei

Mit den Webangeboten bluprevent und #vollfrei will das Blaue Kreuz Jugendliche erreichen. «Lass dich nicht verarschen – Echte Freiheit sieht anders aus», stellen die Verantwortlichen an den Anfang. «Wir lieben die Freiheit zu tun und zu lassen, was wir wollen. Darum haben wir #vollfrei ins Leben gerufen. Wir wollen uns gegenseitig supporten, dass wir unsere Träume leben, echte Freundschaften bauen und das Leben feiern. Sucht hat darin keinen Platz.»

Und das bezieht sich auf deutlich mehr als Alkohol: Pornos, Spiele, Rauchen, Drogen, Alkohol und alles andere wird angesprochen. Betroffene können Kontakt aufnehmen. Sie erfahren Begegnung auf Augenhöhe und Hilfe ohne moralischen Zeigefinger. Aber auch Gemeinden, Jugendarbeiten und Schulklassen können sich melden. Sie bekommen konkrete Infos, Hilfsangebote und persönliche Kontakte. Die Sportlerin Alexandra Burghardt unterstreicht: «Frei sein bedeutet, alles aus sich herausholen zu können». Dazu ist es nötig, fokussiert zu sein. Und zu erleben, was die Bibel verspricht: «Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!» (Galater Kapitel 5, Vers 1)

Zum Thema:
Über 550 Teilnehmer: Erfolgreicher Start des Klassenwettbewerbes «Drogenfrei»
Aktion «Time Out»: Immer mehr Schulklassen machen mit
Alkoholgeschädigte Kinder: Damit das Glas nicht zum Schrecken wird

Datum: 16.11.2017
Autor: Hauke Burgarth
Quelle: Livenet / Blaues Kreuz

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