«God Behind Bars»

Hunderte Insassinnen liessen sich taufen

Der Gefängnisdienst «God Behind Bars» aus den USA hilft Gefangenen, Freiheit in Christus zu finden. Kürzlich haben sich nun 265 Insassinnen in einem Gefängnis taufen lassen. Auch Musiker wie Kirk Franklin sind mit diesem Dienst aufgetreten.
Eine Insassin wird getauft.

«Indem wir Gottes Liebe auf konkrete Weise zeigen, stellt 'God Behind Bars' Leben wieder her, bekämpft Abhängigkeiten, bringt Familien wieder zusammen und gibt Tausenden von Gefangenen Hoffnung für die Zukunft», heisst es auf der Website des Dienstes.

Jake Bodine, Gründer und Geschäftsführer von «God Behind Bars», erinnert sich an die Anfänge. Erstmals wurde im Jahr 2009 zu einem Gottesdienst in einer Justizvollzugsanstalt in Nevada geladen. «Als die Insassen anfingen, in den Raum zu strömen und als sie begannen, von Herzen zu singen und zu tanzen, begann unser Team zu träumen: Was wäre, wenn wir das in 5000 Gefängnissen auf der ganzen Welt tun könnten?»

Veränderung der Kultur

Kurz darauf feierte «God Behind Bars» mit einer anderen Gruppe von Insassen in Oklahoma einen Gottesdienst, an dem 90 Prozent der Häftlinge des Gefängnisses teilnahmen. Der Dienst begann sich auszudehnen.

«Die Gefängnisdirektoren berichteten uns, dass sich die Kultur in den Gefängnissen verändert, dass die Männer und Frauen ihr Selbstwertgefühl verbessern. Wir beobachten, wie Insassen und ihre Familien wiederhergestellt werden. Die häufigste Aussage, die unser Team hört, ist, dass sie sich eine Stunde lang nicht wie im Gefängnis gefühlt hätten.»

265 Insassinnen getauft

Vor kurzem wurde eine Gruppe von 265 weiblichen Insassen in der «Denver Women's Correctional Facility» getauft. «Ich fühlte mich von meiner Familie umgeben, und das machte diese Erfahrung so wichtig und bedeutsam», sagte eine Insassin.

Das Werk arbeitet auch mit christlichen Künstlern zusammen: Kirk Franklin und Maverick City Music haben vor kurzem in einer Justizvollzugsanstalt in Südflorida das Lied «Jireh» gesungen, umgeben von einem Chor, der sich aus Insassen zusammensetzte.

«Für einige Insassen war dies das erste Mal, dass sie den Namen Jesus hörten. In diesem Gefängnis haben wir in den letzten zwei Monaten Hunderte von Insassen gesehen, die ihr Leben Jesus übergeben haben», teilt das Werk mit.

Auch werden die Insassen mit Programmen unterstützt, durch die sie Fähigkeiten und Kenntnisse erwerben können, um nach der Haftzeit erfolgreich zu sein. Nach ihrer Entlassung erhalten die Gefangenen Unterstützung bei der Suche nach einem Arbeitsplatz, einer Wohnung und Bildungsmöglichkeiten.

Zum Thema:
Erträglicher Freiheitsentzug: Argentinien: Glaube blüht hinter Gittern
Mit Eifer für Jesus: Viele kasachische Pastoren kamen im Gefängnis zum Glauben
Lobpreis hinter Gittern: «Der Gesang erschütterte das ganze Gefängnis!»

Datum: 23.06.2022
Autor: Andrea Morris / Daniel Gerber
Quelle: CBN / Übersetzung: Livenet

Werbung
Livenet Service
Werbung