Victor Glover auf NASA-Mission

Mit Gott historische Rückkehr zum Mond

Victor Glover
Die USA kehren mit der «Artemis 2»-Mission zum Mond zurück. Die Raumfähre wird von Victor Glover pilotiert, der einst im All das Abendmahl feierte und Gottesdienste aus dem Orbit online mitverfolgte.

Die NASA plant, dass «Artemis 2» den Mond mit einer vierköpfigen Crew umkreist. Eigentlich hätte die Mission bereits Anfang Februar starten sollen, nun verzögert sie sich mindestens bis März (wegen Problemen mit der Wasserstoff-Befüllung).

Die Mission dürfte zehn Tage dauern und die erste bemannte Reise zum Mond seit der Apollo-Ära der 1970er Jahre markieren. Auch wenn keine Astronauten im Rahmen von Artemis 2 den Mond betreten werden, stellt der Flug dennoch einen wichtigen Schritt dar: Er ebnet den Weg für eine Rückkehr zum Mond und vielleicht eines Tages für eine Reise zum Mars.

Ähnlich wie 1968 und 1969

Die Mission ähnelt Apollo 8 (1968) und Apollo 10 (1969), die ebenfalls den Mond umkreisten und den Weg für die berühmtere Apollo-11-Mission ebneten, die Neil Armstrong zum Mond brachte.

Pilot Victor Glover wird begleitet von Reid Wiseman, der als Kommandant fungiert, sowie Christina Koch von der NASA und Jeremy Hansen von der «Canadian Space Agency».

Glover diente zuvor als Flugingenieur an der Internationalen Raumstation während der Expedition 64, einer 168-tägigen Mission in den Jahren 2020 und 2021. Er hatte eine Bibel dabei und er verfolgte Gottesdienste seiner Heimatgemeinde per Livestream.

«Ich konnte im All anbeten»

«Ich konnte im All anbeten», sagte Victor Glover später in einem Gottesdienst. «Ich konnte jede Woche, während ich im All war, die Kommunion empfangen.» (Er hatte einen Kelch im Gepäck.) «Die NASA hat mich und meine Familie darin unterstützt, weiterhin zu beten und unseren Glauben zu leben, selbst während ich nicht auf der Erde war. Das war mir wirklich wichtig.»

Er bezog sich auf die Bibel, 2. Petrus Kapitel 1, Verse 5 bis 7, wo der Apostel Petrus die Gläubigen auffordert: «So wendet allen Fleiss daran und erweist in eurem Glauben Tugend und in der Tugend Erkenntnis und in der Erkenntnis Mässigkeit und in der Mässigkeit Geduld und in der Geduld Frömmigkeit und in der Frömmigkeit Brüderlichkeit und in der Brüderlichkeit die Liebe.»

Victor Glover: «Ich denke, die Welt braucht all das gerade jetzt. Die Welt braucht all das. Wir brauchen all das genau jetzt.»

«Wir müssen alle wachsen»

«Egal, wie lange wir schon dabei sind – ob Prediger, Ältester, Diakon oder ganz neu auf dem Glaubensweg – wir müssen alle wachsen», hielt Victor Glover weiter fest. Jesus sei der Frieden, den die Welt brauche. «Wir haben eine sündige Natur und brauchen Jesus. Jesus ist die Brücke, die die Sünde überwindet und uns die Chance gibt, in den Himmel zu kommen.»

Glover berichtete, dass seine Crewkollegen auf der ISS aus unterschiedlichen Glaubensrichtungen stammten – etwas, das er sehr genoss. Er und seine Kollegen setzten sich ans Fenster, «schauten auf die Erde und führten philosophische Gespräche über Gott und über alles unter der Sonne. Wir hatten einen Katholiken, einen Protestanten, ein paar Nichtgläubige und einen Buddhisten dort oben», erklärte er in besagtem Gottesdienst. «Und ich sage Ihnen: Wir alle wollten abends Gemeinschaft haben, nachdem wir den ganzen Tag allein gearbeitet hatten. Und dieses menschliche Bedürfnis, zusammen zu sein, mit unseren Brüdern und Schwestern, ist etwas, woran ich die ganze Zeit denke.»

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Datum: 23.02.2026
Autor: Michael Foust / Daniel Gerber
Quelle: Crosswalk / Übersetzung: Jesus.ch

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