Aufbruch in Asien

«Bangladesch soll gerettet werden»

Pastor Harun Simsang
Bangladesch ist eines der bevölkerungsreichsten Länder. Die Menschen brauchen das Evangelium. Pastor Harun Simsang vom nationalen GO Movement in Bangladesch ist zuversichtlich: «Bangladesch soll gerettet werden.»

In nur sieben Ländern wohnen noch mehr Menschen als im 171-Millionen-Staat Bangladesch. Und für diese Vielzahl von Leuten brennt das Herz von Harun Simsang. Er ist leidenschaftlich gerne Pastor, sagt Simsang im Gespräch mit Livenet: «Ich liebe es, manchmal bin ich wie Petrus.»

Harun Simsang erinnert sich: «Ich wollte Polizeibeamter werden. Doch Gottes Plan war anders. Er rief mich in den christlichen Dienst. Nun sehe ich, dass Gott mich erwählt hat, um zu evangelisieren und Leiterschaft aufzubauen.»

Es braucht Leiter

Harun Simsang stellt die wegweisende Frage: «Wenn wir nicht Leiter für die nächste Generation aufbauen, was wird dann geschehen? Deshalb bin ich immer darauf fokussiert, weitere Leiter aufzubauen. Denn was geschieht, wenn wir das GO Movement aufbauen und wir nicht weitere Leiter haben?»

Es ist wichtig, Bangladesch zu erreichen. Pastor Harun Simsang rechnet vor: «Die meisten Einwohner des Landes sind Muslime. Christen machen weniger als ein Prozent der Bevölkerung aus.» Dennoch herrsche eine gewisse Freiheit im Land: «Wir können Ostern feiern und Gemeinden bauen.»

Aller guten Dinge sind 64

Insgesamt gibt es in Bangladesch 64 Distrikte. «Sie alle sollen erreicht werden», blickt Harun Simsang nach vorne. «Ich war selbst noch nicht in jedem Distrikt, habe aber zu jedem Verbindung, durch befreundete Pastoren und Gemeindegründer. Es ist leicht für mich, mit ihnen zusammenzuarbeiten, ich habe einen guten Zugang zu ihnen. Nun arbeiten wir an einem Zeitplan, jeder kann dazu kommen.»

Eine Ermutigung für die einheimischen Pastoren sei es es auch zu sehen, wie das GO Movement weltweit wächst.

Öffentliche Auftritte möglich

Obschon Bangladesch ein muslimisches Land ist, gibt es laut Pastor Harun Simsang keine Restriktionen. «Aber es gibt radikale Gruppen, die uns bremsen wollen. Diese Fundamentalisten machen Probleme – aber auch nicht immer.»

Es gebe Möglichkeiten, das Evangelium öffentlich zu verbreiten, «wir können zum Beispiel auf Marktplätzen auftreten».

Bangladesch ist gross, «ich kann nicht überall hingehen. Aber ich kann wiederum andere erreichen. Nun versuchen wir, die Distrikte zu mobilisieren. Als Christen sind wir frei, das Evangelium weiterzugeben.» Eine Bitte hat Harun Simsang: «Bettet für uns. Als Minderheit werden wir diskriminiert.»

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Datum: 23.04.2023
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet

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